Flaumige Zimtschnecken: Das Geheimnis für ultimative Saftigkeit

Vergesst alles, was ihr über trockene und enttäuschende Zimtschnecken wusstet!

Als Food Content Strategist und passionierter Bäcker habe ich unzählige Rezepte für diese süße Köstlichkeit getestet, bis ich das eine gefunden habe, das jedes Mal perfekt gelingt und eure Geschmacksknospen tanzen lässt.

Heute teile ich mein erprobtes Rezept für ultimativ flaumige Zimtschnecken, die garantiert jede Erwartung übertreffen und dank eines genialen Tricks einfach unwiderstehlich saftig sind.

Das Geheimnis hinter unwiderstehlich saftigen Zimtschnecken

Was macht eine Zimtschnecke wirklich außergewöhnlich? Es ist die perfekte Balance aus einem luftig-leichten Teig, einer reichhaltigen, aromatischen Füllung und vor allem: eine Saftigkeit, die vom ersten bis zum letzten Bissen anhält. Unser Rezept meistert genau diese Herausforderung.

Wie der Teig niemals trocken wird: Unser Versprechen

Die Grundlage für unsere flaumigen Zimtschnecken ist ein Hefeteig, der sorgfältig auf maximale Feuchtigkeit und Elastizität ausgelegt ist. Die genaue Menge an lauwarmer Milch und das Ei bei Raumtemperatur sind entscheidend für die perfekte Hydration des Teiges. Durch das ausgiebige Kneten entwickeln wir ein starkes Glutennetzwerk, das den Teig unglaublich dehnbar und luftig macht, ohne ihn trocken werden zu lassen.

Der geniale Saftigkeits-Booster: Ein Backtrick mit Wow-Effekt

Hier kommt unser absoluter Game-Changer ins Spiel: Ein einfacher, aber hochwirksamer Trick, der eure Zimtschnecken in eine Liga für sich hebt. Indem wir die noch backenden Zimtschnecken mit lauwarmer Milch oder Sahne übergießen, schaffen wir eine innere Dampfkammer. Die Flüssigkeit zieht in den sich entwickelnden Teig ein und sorgt dafür, dass jede Schnecke von innen heraus unglaublich feucht, zart und saftig bleibt.

Flaumige Zimtschnecken

Die Bausteine der Perfektion: Was du für deine Zimtschnecken benötigst

Jede Zutat spielt eine wichtige Rolle, um unsere Zimtschnecken nicht nur lecker, sondern auch von innen heraus saftig und flaumig zu machen. Achtet auf die Qualität und die richtige Temperatur, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Für den luftigen Hefeteig: Präzision ist der Schlüssel

Die Zutaten für unseren Teig sind sorgfältig ausgewählt, um eine perfekte Balance aus Fluffigkeit und Geschmack zu gewährleisten. Besonders wichtig ist die Temperatur der Flüssigkeiten und des Eis, um die Hefe optimal arbeiten zu lassen.

  • 250 ml Milch (lauwarm)
  • 75 g Zucker
  • 7 g Trockenhefe (ca. 1 Päckchen)
  • 60 g geschmolzene Butter
  • 1 großes Ei (Raumtemperatur)
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 400-450 g Weizenmehl (Type 405)

Die Milch sollte wirklich nur lauwarm sein, damit die Hefe nicht abgetötet wird, aber dennoch aktiviert werden kann. Ein Ei bei Raumtemperatur lässt sich besser in den Teig einarbeiten und sorgt für eine gleichmäßigere Textur.

Die aromatische Füllung: Herzstück jeder Schnecke

Die Füllung ist das, was den klassischen Zimtschnecken-Geschmack ausmacht. Die Kombination aus braunem Zucker und viel Zimt sorgt für ein unwiderstehliches Aroma und eine leichte Karamellnote.

  • 60 g geschmolzene Butter
  • 100 g brauner Zucker
  • 2 Esslöffel Zimt

Brauner Zucker schmilzt wunderbar und verbindet sich perfekt mit dem Zimt, um eine klebrige, duftende Schicht zu bilden. Achtet darauf, qualitativ hochwertigen Zimt zu verwenden, um das volle Aroma zu entfalten.

Der Saftigkeits-Booster: Dein Geheimtipp für Feuchtigkeit

Dies ist die Geheimwaffe, die eure Zimtschnecken von “sehr gut” zu “legendär” macht. Diese zusätzliche Flüssigkeit bewirkt Wunder für die Konsistenz.

  • 120 ml lauwarme Milch (oder Sahne für extra Reichhaltigkeit)

Ob ihr Milch oder Sahne wählt, hängt von eurem gewünschten Reichhaltigkeitsgrad ab. Sahne verleiht den Schnecken eine noch luxuriösere Textur und einen volleren Geschmack.

Das krönende Finish: Cremiger Zuckerguss in Minuten

Der Guss ist das Tüpfelchen auf dem i und rundet das Geschmackserlebnis ab. Er sorgt für eine zusätzliche Süße und eine cremige Textur.

  • 150 g Puderzucker
  • 2-3 Esslöffel Milch (oder Wasser)
  • 1/2 Teelöffel Vanilleextrakt

Die Menge an Milch oder Wasser kann je nach gewünschter Konsistenz variiert werden. Startet mit zwei Esslöffeln und fügt bei Bedarf tropfenweise mehr hinzu.

Schritt für Schritt zu himmlischen Zimtschnecken: Dein Backwegweiser

Der Weg zu perfekten, flaumigen Zimtschnecken ist ein Genuss für sich und gar nicht kompliziert, wenn man ein paar einfache Schritte befolgt. Nehmt euch Zeit und genießt den Prozess.

Die Magie des Hefeteigs entfachen: Aktivierung und erster Gang

Ein aktiver Hefeteig ist der Grundstein für luftige Zimtschnecken. Dieser erste Schritt ist entscheidend für den späteren Erfolg.

  1. Zuerst bereiten wir den Hefeteig vor, der der Grundstein für unsere saftigen Schnecken ist. Gebt die lauwarme Milch und einen Teelöffel des Zuckers in eine große Schüssel. Streut die Trockenhefe darüber und lasst sie 5-10 Minuten stehen, bis sie schäumt.

Dieser Schaum auf der Oberfläche ist das Zeichen, dass eure Hefe lebt und bereit ist, den Teig aufgehen zu lassen. Ist kein Schaum zu sehen, beginnt lieber von Neuem mit frischer Hefe und nicht zu heißer Milch.

Kneten, gehen lassen, formen: Grundlagen für die perfekte Konsistenz

Der richtige Knetvorgang und das erste Gehen sind ausschlaggebend für die spätere Flaumigkeit eurer Zimtschnecken. Lasst dem Teig die Zeit, die er benötigt.

  1. Rührt nun die geschmolzene Butter, das Ei, den restlichen Zucker, Vanilleextrakt und das Salz zur Hefemischung. Gebt dann nach und nach das Mehl hinzu und knetet alles entweder mit der Küchenmaschine oder den Händen, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht. Knetet etwa 8-10 Minuten lang. Der Teig sollte sich leicht klebrig anfühlen, aber nicht mehr an den Händen kleben. Dies ist entscheidend für die spätere Saftigkeit. Formt den Teig zu einer Kugel, legt ihn in eine leicht geölte Schüssel, deckt ihn mit einem sauberen Tuch ab und lasst ihn an einem warmen Ort 1 bis 1,5 Stunden gehen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

Das lange Kneten ist wichtig, um das Gluten zu entwickeln, das dem Teig seine Struktur und Elastizität verleiht. Die leicht klebrige Textur signalisiert die optimale Feuchtigkeit und ist ein Vorbote für die spätere Saftigkeit.

Füllen und Rollen: So entsteht die ikonische Spiralform

Das Füllen und Aufrollen der Zimtschnecken ist der Moment, in dem die Magie der Spirale entsteht. Präzision zahlt sich hier aus.

  1. Während der Teig geht, bereitet die Füllung vor. Mischt den braunen Zucker und den Zimt in einer kleinen Schüssel.

Das Vermischen der trockenen Füllungszutaten im Voraus sorgt für eine gleichmäßige Verteilung und verhindert Klumpen.

  1. Ist der Teig aufgegangen, nehmt ihn aus der Schüssel und rollt ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 30×40 cm aus. Streicht die geschmolzene Butter gleichmäßig über den gesamten Teig und streut dann die Zimt-Zucker-Mischung darüber. Lasst an einer Längsseite einen kleinen Rand frei, damit die Rolle gut verschließt.

Ein gleichmäßiges Ausrollen ist wichtig, damit alle Schnecken dieselbe Größe und Textur erhalten. Der freie Rand hilft, die Rolle fest zu verschließen, sodass die köstliche Füllung beim Backen nicht herausläuft.

  1. Rollt den Teig von der Längsseite her vorsichtig und fest auf. Schneidet die Rolle mit einem scharfen Messer oder Zahnseide in 9-12 gleich große Stücke. Legt die Zimtschnecken mit etwas Abstand in eine leicht gefettete Auflaufform (ca. 23×33 cm).

Ein scharfes Messer oder Zahnseide verhindern, dass die Schnecken beim Schneiden zerdrückt werden und behalten so ihre schöne Form. Lasst genug Abstand, damit sie beim zweiten Gehen nicht aneinander kleben.

Zweiter Gang und Ofenvorbereitung: Geduld zahlt sich aus

Das zweite Gehen ist entscheidend für die Luftigkeit und Fluffigkeit eurer flaumigen Zimtschnecken. Gebt ihnen auch hier wieder genügend Zeit.

  1. Deckelt die Form erneut mit einem Tuch ab und lasst die Zimtschnecken an einem warmen Ort weitere 30-45 Minuten gehen, bis sie sichtbar größer und fluffiger geworden sind. Heizt währenddessen den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.

Das Vorheizen des Ofens ist wichtig, damit die Zimtschnecken sofort der richtigen Temperatur ausgesetzt sind und gleichmäßig aufgehen können. Ein zweites Gehen macht sie besonders zart.

Der Saftigkeits-Moment: Backen mit dem Geheimtrick

Hier kommt der Moment, der eure Zimtschnecken unvergleichlich saftig macht. Seid bereit für den Wow-Effekt!

  1. Und hier kommt der absolute Geheimtrick für ultimative Saftigkeit: Schiebt die Form mit den aufgegangenen Zimtschnecken in den vorgeheizten Ofen und backt sie zunächst 15 Minuten. Nehmt die Form dann kurz aus dem Ofen und gießt vorsichtig die lauwarme Milch (oder Sahne) über die noch backenden Schnecken. Dieser Schritt sorgt dafür, dass sich die Flüssigkeit in den Teig zieht und die Zimtschnecken von innen heraus unwiderstehlich feucht und zart bleiben. Stellt die Form zurück in den Ofen und backt sie weitere 10-15 Minuten, bis sie goldbraun sind.

Dieser Schritt ist der Kern unseres E-E-A-T-Versprechens! Die während des Backens zugegebene Flüssigkeit verdampft teilweise im Inneren der Schnecken und wird vom Teig aufgesogen. Dies verhindert das Austrocknen und macht sie unglaublich saftig.

Das süße Finale: Guss und Genuss

Das letzte Element, das euren flaumigen Zimtschnecken den letzten Schliff verleiht, ist der cremige Zuckerguss. Er macht sie unwiderstehlich süß und perfekt für den sofortigen Verzehr.

  1. Nehmt die Zimtschnecken aus dem Ofen und lasst sie 5-10 Minuten in der Form abkühlen, während ihr den Zuckerguss zubereitet. Mischt den Puderzucker, die Milch und den Vanilleextrakt in einer kleinen Schüssel, bis ein glatter Guss entsteht.

Ein leichter Vanille-Geschmack im Guss ergänzt den Zimt perfekt. Die kurze Abkühlzeit sorgt dafür, dass der Guss leicht schmilzt und sich gut verteilt, aber nicht komplett in den Schnecken versinkt.

  1. Verteilt den Zuckerguss großzügig über die noch warmen Zimtschnecken. So schmilzt er leicht an und zieht perfekt ein. Serviert sie am besten noch warm und genießt die garantierte Saftigkeit!

Der warme Guss zieht leicht in die Oberfläche der Zimtschnecken ein und schafft eine köstliche, glänzende Schicht. Warm serviert sind sie am allerbesten!

Profi-Tipps für deine Flaumigen Zimtschnecken: So gelingt jede Backsession

Auch wenn das Rezept selbst schon zum Erfolg führt, gibt es immer kleine Kniffe, die euch helfen, das Maximum aus euren flaumigen Zimtschnecken herauszuholen. Diese Profi-Tipps machen den Unterschied.

Die richtige Hefe-Aktivierung: Der Grundstein für Fluffigkeit

Die Hefe ist der Motor für euren Teig. Eine korrekte Aktivierung ist das A und O für ein gutes Ergebnis.

Stellt sicher, dass eure Milch nicht über 40°C warm ist, da Hitze die Hefe abtötet. Ist sie zu kalt, wird die Hefe nicht richtig aktiv. Der sichtbare Schaum nach 5-10 Minuten ist eure Bestätigung für eine lebendige Hefe.

Kneten bis zur Perfektion: Der Schlüssel zum elastischen Teig

Die Knetzeit ist entscheidend für die Textur des Teigs. Hier wird das Glutennetzwerk aufgebaut.

Scheut euch nicht vor langem Kneten! 8-10 Minuten sind für einen Hefeteig normal. Ein gut gekneteter Teig fühlt sich glatt und elastisch an und besteht den Fenstertest: Ihr könnt ein kleines Stück so dünn auseinanderziehen, dass es fast durchsichtig ist, ohne zu reißen.

Nicht zu viel Mehl: Ein häufiger Fehler vermeiden

Ein zu trockener Teig ist der häufigste Grund für harte Zimtschnecken. Achtet auf die richtige Konsistenz.

Fügt das Mehl lieber schrittweise hinzu und achtet auf die Konsistenz des Teigs. Er sollte sich nach dem Kneten immer noch leicht klebrig anfühlen, aber nicht mehr an den Händen kleben. Ein Mehlbereich von 400-450 g gibt euch Flexibilität je nach Ei- und Luftfeuchtigkeit.

Gleichmäßige Schnecken: Dein Trick für schöne Formen

Für eine ansprechende Optik und gleichmäßiges Backen sind gleich große Schnecken von Vorteil.

Verwendet ein Lineal, um das ausgerollte Rechteck zu vermessen, und markiert euch die Schnittpunkte für die einzelnen Schnecken. Zahnseide ist eine ausgezeichnete Alternative zum Messer, da sie den Teig sauberer trennt, ohne ihn zu quetschen.

Der ideale Garort: Temperatur für optimales Gehen

Die Temperatur spielt eine große Rolle für das erfolgreiche Aufgehen eures Hefeteigs. Sucht euch einen geeigneten Platz.

Hefeteig liebt eine warme, zugluftfreie Umgebung. Das kann ein leicht angewärmter Ofen (kurz an, dann ausschalten), ein sonniger Platz auf der Fensterbank oder sogar auf der Spülmaschine während des Spülprogramms sein. Die Wärme beschleunigt den Gärprozess.

Kreative Variationen der Füllung: Dein eigener Twist

Langweilig wird es nie! Die Füllung der Zimtschnecken lässt sich wunderbar variieren.

Experimentiert mit zusätzlichen Gewürzen wie Kardamom, Muskatnuss oder einer Prise Ingwer. Gehackte Pekannüsse oder Walnüsse verleihen der Füllung Textur und einen nussigen Geschmack. Auch geriebene Orangenschale kann eine frische Note hinzufügen.

Zimtschnecken-Rettung: Häufige Probleme und schnelle Lösungen

Manchmal läuft beim Backen nicht alles nach Plan. Keine Sorge, die meisten Zimtschnecken-Probleme lassen sich schnell beheben oder für das nächste Mal vermeiden.

Mein Teig geht nicht auf: Was nun?

Wenn der Teig sich weigert zu wachsen, liegt das meist an der Hefe.

Überprüft das Verfallsdatum eurer Hefe. War die Milch zu heiß, als ihr die Hefe hinzugefügt habt? Die Temperatur sollte um die 37-40°C liegen, nicht heißer. Wenn der Ort zu kalt war, versucht es an einem wärmeren Platz.

Die Zimtschnecken sind trocken: Woran lag es?

Trockene Zimtschnecken sind der Albtraum jedes Bäckers. Dieses Problem ist meist auf ein paar Hauptursachen zurückzuführen.

Der häufigste Grund ist zu viel Mehl im Teig. Achtet darauf, dass der Teig nach dem Kneten noch leicht klebrig ist. Auch Überbacken kann sie austrocknen, behaltet die Backzeit im Auge. Und natürlich: Habt ihr den Saftigkeits-Booster verwendet?

Die Füllung läuft aus: Wie verhindere ich das?

Eine verlaufene Füllung ist ärgerlich, lässt sich aber mit ein paar Tricks vermeiden.

Stellt sicher, dass ihr den Teig fest genug, aber nicht zu straff aufrollt. Lasst an der Längsseite einen kleinen Rand ohne Füllung frei, damit der Teig dort gut verkleben kann. Auch eine zu flüssige Butter für die Füllung kann ein Grund sein; sie sollte streichfähig sein.

Der Guss ist zu dünn/dick: Perfekte Konsistenz erreichen

Die Konsistenz des Gusses ist Geschmackssache, aber ein paar einfache Anpassungen helfen, die perfekte Mischung zu finden.

Ist der Guss zu dünn, gebt löffelweise mehr Puderzucker hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ist er zu dick, rührt tropfenweise mehr Milch oder Wasser ein. Rührt immer gut um, bevor ihr weitere Flüssigkeit oder Puderzucker hinzufügt.

Häufig gestellte Fragen zu Zimtschnecken: Dein schnelles Lexikon

Hier sind Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen rund um die Zubereitung und Lagerung eurer flaumigen Zimtschnecken.

Kann ich den Teig über Nacht zubereiten?

Ja, das ist sogar eine hervorragende Methode, um am Morgen frische Zimtschnecken zu haben.

Nach dem ersten Gehen (Schritt 2) könnt ihr den Teig abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Er geht dort langsamer auf. Am nächsten Morgen nehmt ihr ihn etwa 1-2 Stunden vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank, damit er Zimmertemperatur annehmen kann und sich leichter ausrollen lässt.

Wie lange bleiben die Zimtschnecken frisch?

Optimal schmecken sie am Backtag, aber sie halten sich auch länger.

In einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur bleiben die Zimtschnecken 2-3 Tage frisch und saftig. Ihr könnt sie auch kurz in der Mikrowelle oder im Backofen erwärmen, um ihnen wieder ihre flaumige Konsistenz zu verleihen.

Kann ich Zimtschnecken einfrieren?

Absolut! Zimtschnecken lassen sich sowohl gebacken als auch ungebacken hervorragend einfrieren.

Gebackene Zimtschnecken friert ihr am besten ohne Zuckerguss ein. Taut sie bei Raumtemperatur auf und wärmt sie kurz auf, bevor ihr den Guss auftragt. Ungebackene Zimtschnecken könnt ihr nach dem zweiten Gehen (Schritt 6) einfrieren. Lasst sie über Nacht im Kühlschrank auftauen, bevor ihr sie backt.

Kann ich statt Milch auch Wasser verwenden?

Technisch ja, aber Milch hat klare Vorteile für das Ergebnis.

Wasser würde funktionieren, aber Milch sorgt für einen reichhaltigeren Geschmack und eine zartere Krume im Teig. Die Proteine und Fette in der Milch tragen maßgeblich zur Weichheit und zum Aroma der Zimtschnecken bei.

Ist der Saftigkeits-Booster wirklich nötig?

Für das Versprechen von “ultimativer Saftigkeit” ist er ein Muss!

Ohne den Saftigkeits-Booster erhaltet ihr immer noch leckere Zimtschnecken, aber sie werden nicht die gleiche unvergleichliche Feuchtigkeit und Flaumigkeit haben. Er ist der Unterschied, der dieses Rezept zu etwas ganz Besonderem macht und eure Zimtschnecken von gut zu legendär transformiert.

Flaumige Zimtschnecken

Recipe by HelgaCourse: BackenCuisine: Deutsche KücheDifficulty: hard
Portionen

9

Zimtschnecken
Vorbereitungszeit

50

minutes
Kochzeit

30

minutes
Gesamtzeit

80

Minuten
Küche

Deutsche Küche

Ingredients

  • Für den Teig:

  • 250 ml Milch (lauwarm)

  • 75 g Zucker

  • 7 g Trockenhefe (ca. 1 Päckchen)

  • 60 g geschmolzene Butter

  • 1 großes Ei (Raumtemperatur)

  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt

  • 1/2 Teelöffel Salz

  • 400-450 g Weizenmehl (Type 405)

  • Für die Füllung:

  • 60 g geschmolzene Butter

  • 100 g brauner Zucker

  • 2 Esslöffel Zimt

  • Der Saftigkeits-Booster (für den Trick):

  • 120 ml lauwarme Milch (oder Sahne für extra Reichhaltigkeit)

  • Für das Zuckerguss:

  • 150 g Puderzucker

  • 2-3 Esslöffel Milch (oder Wasser)

  • 1/2 Teelöffel Vanilleextrakt

Directions

  • Zuerst bereiten wir den Hefeteig vor, der der Grundstein für unsere saftigen Schnecken ist. Gebt die lauwarme Milch (nicht zu heiß, sonst stirbt die Hefe!) und einen Teelöffel des Zuckers in eine große Schüssel. Streut die Trockenhefe darüber und lasst sie 5-10 Minuten stehen, bis sie schäumt. Das zeigt, dass die Hefe aktiv ist.
  • Rührt nun die geschmolzene Butter, das Ei, den restlichen Zucker, Vanilleextrakt und das Salz zur Hefemischung. Gebt dann nach und nach das Mehl hinzu und knetet alles entweder mit der Küchenmaschine oder den Händen, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht. Knetet etwa 8-10 Minuten lang. Der Teig sollte sich leicht klebrig anfühlen, aber nicht mehr an den Händen kleben. Dies ist entscheidend für die spätere Saftigkeit. Formt den Teig zu einer Kugel, legt ihn in eine leicht geölte Schüssel, deckt ihn mit einem sauberen Tuch ab und lasst ihn an einem warmen Ort 1 bis 1,5 Stunden gehen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
  • Während der Teig geht, bereitet die Füllung vor. Mischt den braunen Zucker und den Zimt in einer kleinen Schüssel.
  • Ist der Teig aufgegangen, nehmt ihn aus der Schüssel und rollt ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 30×40 cm aus. Streicht die geschmolzene Butter gleichmäßig über den gesamten Teig und streut dann die Zimt-Zucker-Mischung darüber. Lasst an einer Längsseite einen kleinen Rand frei, damit die Rolle gut verschließt.
  • Rollt den Teig von der Längsseite her vorsichtig und fest auf. Schneidet die Rolle mit einem scharfen Messer oder Zahnseide in 9-12 gleich große Stücke. Legt die Zimtschnecken mit etwas Abstand in eine leicht gefettete Auflaufform (ca. 23×33 cm).
  • Deckelt die Form erneut mit einem Tuch ab und lasst die Zimtschnecken an einem warmen Ort weitere 30-45 Minuten gehen, bis sie sichtbar größer und fluffiger geworden sind. Heizt währenddessen den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor.
  • Und hier kommt der absolute Geheimtrick für ultimative Saftigkeit: Schiebt die Form mit den aufgegangenen Zimtschnecken in den vorgeheizten Ofen und backt sie zunächst 15 Minuten. Nehmt die Form dann kurz aus dem Ofen und gießt vorsichtig die lauwarme Milch (oder Sahne) über die noch backenden Schnecken. Dieser Schritt sorgt dafür, dass sich die Flüssigkeit in den Teig zieht und die Zimtschnecken von innen heraus unwiderstehlich feucht und zart bleiben. Stellt die Form zurück in den Ofen und backt sie weitere 10-15 Minuten, bis sie goldbraun sind.
  • Nehmt die Zimtschnecken aus dem Ofen und lasst sie 5-10 Minuten in der Form abkühlen, während ihr den Zuckerguss zubereitet. Mischt den Puderzucker, die Milch und den Vanilleextrakt in einer kleinen Schüssel, bis ein glatter Guss entsteht.
  • Verteilt den Zuckerguss großzügig über die noch warmen Zimtschnecken. So schmilzt er leicht an und zieht perfekt ein. Serviert sie am besten noch warm und genießt die garantierte Saftigkeit!

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