Knusprige Windbeutel mit Craquelin-Topping: Nie wieder zusammenfallen!
Als leidenschaftlicher Bäcker und Food Content Stratege kenne ich die Herausforderung: Der Traum vom perfekt aufgegangenen Windbeutel, der nach dem Backen nicht in sich zusammenfällt, schien oft unerreichbar.
Doch ich verspreche Ihnen, mit diesem Rezept und meinen bewährten Tricks gehört dieses Problem der Vergangenheit an. Wir zaubern gemeinsam knusprige Windbeutel mit Craquelin-Topping, die nicht nur optisch beeindrucken, sondern auch einen unvergleichlichen Biss und eine himmlisch-cremige Füllung bieten.
Die Basis für Backglück: Alle Zutaten im Überblick
Ein gutes Rezept beginnt immer mit den richtigen Zutaten in der richtigen Qualität. Achten Sie auf frische Produkte, denn sie sind das A und O für den Erfolg Ihrer Windbeutel.
Für den luftigen Brandteig: Das Fundament deiner Windbeutel
Der Brandteig ist das Herzstück unserer Windbeutel und muss perfekt gelingen, um die gewünschte Leichtigkeit und Hohlraumstruktur zu erhalten. Jede Zutat spielt hierbei eine spezifische Rolle für die spätere Konsistenz.
- 125 ml Wasser: Dient als Flüssigkeitsbasis und erzeugt den Dampf, der die Windbeutel aufgehen lässt.
- 50 g Butter: Sorgt für Geschmack und eine zarte Textur im Teig.
- Prise Salz: Balanciert die Süße aus und intensiviert den Geschmack.
- 1 Teelöffel Zucker: Fördert die Bräunung und gibt eine leichte Süße.
- 75 g Weizenmehl (Type 405): Die spezielle Mehltype ist entscheidend für die Elastizität und Stabilität des Brandteigs. Sie ermöglicht das spätere “Abbrennen” optimal.
- 2 mittelgroße Eier (ca. 100-110 g): Binden den Teig und sind für die Aufgehfähigkeit unerlässlich. Sie verleihen dem Teig Glanz und Geschmeidigkeit.
Die knusprige Craquelin-Krone: Dein Geheimnis für den besonderen Biss
Das Craquelin ist das kleine Extra, das unsere Windbeutel so unwiderstehlich macht. Es verleiht nicht nur eine wunderbare Knusprigkeit, sondern sorgt auch für eine gleichmäßigere Form beim Backen.
- 40 g kalte Butter: Muss unbedingt kalt sein, um sich gut mit den trockenen Zutaten zu verbinden und knusprig zu werden.
- 50 g Weizenmehl (Type 405): Bildet die Struktur des Craquelin-Toppings.
- 40 g brauner Zucker (oder heller Zucker): Verleiht dem Craquelin eine feine Süße und eine leichte Karamellnote.
Optionale Füllung: Der cremig-süße Kern für puren Genuss
Eine klassische Sahnefüllung passt perfekt zu den Windbeuteln. Natürlich können Sie hier kreativ werden, aber die Basis ist immer ein Genuss.

- 200 ml Schlagsahne: Die Grundlage für eine leichte und fluffige Füllung.
- 1 Esslöffel Puderzucker: Süßt die Sahne, ohne sie zu beschweren.
- 1 Päckchen Sahnesteif: Stabilisiert die geschlagene Sahne, damit sie lange ihre Form behält.
Der letzte Schliff: Zum Bestäuben vor dem Servieren
Ein wenig Puderzucker macht aus einem guten Gebäck ein kleines Kunstwerk. Es ist die perfekte optische und geschmackliche Abrundung.
- Puderzucker: Zum Bestäuben für eine ansprechende Optik und eine zusätzliche Süße.
Meisterhaft backen: Deine Schritt-für-Schritt-Anleitung
Mit dieser detaillierten Anleitung und meinen Expertentipps gelingen Ihnen Ihre knusprigen Windbeutel mit Craquelin-Topping garantiert. Jeder Schritt ist wichtig und hat seinen Sinn.
Der Schlüssel zur Knusprigkeit: Craquelin vorbereiten
Das Craquelin ist der erste Schritt und sollte gut gekühlt sein, bevor es auf den Brandteig kommt. So bleibt es beim Backen stabil und wird herrlich knusprig.
- Als Erstes widmen wir uns dem knusprigen Topping. Gebt die kalte Butter, das Mehl und den Zucker in eine Schüssel.
- Verknetet alles mit den Händen oder einer Küchenmaschine zügig zu einem homogenen Teig.
- Rollt den Teig zwischen zwei Backpapierstücken etwa 2-3 mm dünn aus und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
Die kalte Butter ist hier entscheidend, damit der Teig beim Verkneten nicht zu schnell weich wird. Dadurch bleibt das Gebäck später schön knusprig.
Arbeiten Sie schnell, um die Butter so kalt wie möglich zu halten. Das Ergebnis sollte ein glatter, fester Teig sein.
Das Ausrollen zwischen Backpapier erspart das zusätzliche Bemehlen und erleichtert das spätere Ausstechen. Die Kühlzeit ist essenziell für die Stabilität und die knusprige Textur.
Das Herzstück des Windbeutels: Brandteig zubereiten
Die Zubereitung des Brandteigs ist der anspruchsvollste Teil, aber mit meinen Tipps gelingt er perfekt. Hier legen wir den Grundstein dafür, dass die Windbeutel stabil und hohl werden.
- Gebt Wasser, Butter, Salz und Zucker in einen Topf und lasst es unter Rühren aufkochen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist.
- Nehmt den Topf von der Herdplatte und gebt das gesamte Mehl auf einmal hinzu. Rührt kräftig mit einem Kochlöffel, bis ein glatter Kloß entsteht.
- Der entscheidende Schritt für stabile Windbeutel (und das Problem lösen wir jetzt!): Stellt den Topf zurück auf die mittlere Herdplatte und “brennt” den Teig bei mittlerer Hitze für etwa 2 Minuten ab. Dabei ständig rühren und den Teig wenden. Es bildet sich ein leichter weißer Film am Topfboden.
- Gebt den abgebrannten Teig in eine Rührschüssel und lasst ihn kurz abkühlen (ca. 5 Minuten), damit die Eier nicht stocken.
- Heizt den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor und legt ein Backblech mit Backpapier aus.
- Gebt die Eier einzeln zum Teig. Nach jeder Zugabe müsst ihr das Ei vollständig einarbeiten, bevor das nächste Ei folgt. Der Teig sollte glänzend, geschmeidig und zähflüssig sein. Wenn ihr den Kochlöffel hochhebt, sollte der Teig in einem V förmig daran herunterhängen.
Stellen Sie sicher, dass alle Zutaten vollständig gelöst sind, bevor das Mehl hinzugefügt wird. Das sorgt für eine homogene Basis.
Durch das schnelle Zugeben des Mehls und kräftige Rühren bindet die Flüssigkeit sofort und die Stärke beginnt zu verkleistern.
Dieser Prozess des “Abbrennens” ist die Geheimwaffe gegen zusammenfallende Windbeutel. Überschüssige Feuchtigkeit entweicht, der Teig trocknet an und wird dadurch stabiler.
Der weiße Film am Topfboden ist das sichtbare Zeichen, dass Sie alles richtig machen.
Eine kurze Abkühlphase ist wichtig, um die Eier zu schützen. Der Teig sollte noch warm, aber nicht mehr kochend heiß sein.
Die hohe Anfangstemperatur ist entscheidend für den sofortigen Auftrieb der Windbeutel. Bereiten Sie das Blech schon jetzt vor, damit Sie später schnell arbeiten können.
Das schrittweise Einarbeiten der Eier ermöglicht eine optimale Bindung und Kontrolle der Teigkonsistenz.
Die “V-förmige” Probe ist ein bewährter Indikator für den perfekten Brandteig, der später wunderbar aufgeht.
Vom Teig zum Traumgebäck: Formen und Backen mit System
Jetzt kommt der spannende Teil: Ihre Windbeutel nehmen Gestalt an! Präzision beim Formen und Beachten der Backregeln sind hier der Schlüssel zum Erfolg.
- Füllt den Brandteig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle oder Lochtülle. Spritzt etwa 12 gleichgroße Häufchen mit ausreichend Abstand auf das vorbereitete Backblech.
- Nehmt den gekühlten Craquelin-Teig aus dem Kühlschrank und stecht Kreise in der Größe eurer Windbeutelhäufchen aus. Legt jeweils einen Craquelin-Kreis vorsichtig auf jedes Teighäufchen.
- Schiebt das Backblech in den vorgeheizten Ofen und backt die Windbeutel für die ersten 15 Minuten bei 200 °C. WICHTIG: Öffnet die Ofentür in dieser Zeit auf keinen Fall! Die entstehende Hitze und der Wasserdampf sind essenziell für den Auftrieb und die Hohlraum-Bildung.
- Reduziert die Temperatur dann auf 170 °C und backt die Windbeutel für weitere 15-20 Minuten, bis sie goldbraun und stabil sind. Das sorgt dafür, dass sie auch innen durchgebacken sind und ihre Form behalten. Wenn sie fertig sind, könnt ihr den Ofen ausschalten und die Windbeutel noch 5-10 Minuten bei leicht geöffneter Tür im Ofen ruhen lassen, bevor ihr sie entnehmt. Das beugt ebenfalls dem Zusammenfallen vor.
Gleichgroße Häufchen sorgen für gleichmäßiges Backen. Achten Sie auf genügend Abstand, da die Windbeutel stark aufgehen werden.
Das Craquelin sollte idealerweise die gleiche Größe wie die Teighäufchen haben oder minimal kleiner sein. Dies sorgt für eine schöne, gleichmäßige Kruste.
Die hohe Anfangstemperatur erzeugt schnell viel Dampf im Inneren des Teigs, der die Hohlräume bildet und die Windbeutel aufgehen lässt.
Ein Öffnen der Tür würde den Ofen abkühlen und den Dampf entweichen lassen, was zum Zusammenfallen führen kann.
Die niedrigere Temperatur ermöglicht ein schonendes Durchbacken und Trocknen der Windbeutel.
Das langsame Abkühlen im Ofen verhindert einen Temperaturschock und stabilisiert die Struktur zusätzlich.
Die süße Vollendung: Füllen, Bestäuben und Servieren
Fast geschafft! Jetzt fehlt nur noch die Füllung, um Ihre knusprigen Windbeutel mit Craquelin-Topping zu einem wahren Gaumenschmaus zu machen.
- Lasst die Windbeutel vollständig auf einem Gitter abkühlen.
- Für die optionale Füllung: Schlagt die Sahne mit Puderzucker und Sahnesteif steif. Schneidet die abgekühlten Windbeutel waagerecht auf und füllt sie großzügig mit der Sahne.
- Bestäubt die fertigen Windbeutel vor dem Servieren großzügig mit Puderzucker, wie auf dem Bild zu sehen.
Vollständiges Abkühlen ist entscheidend, da warme Windbeutel die Sahne schmelzen lassen und matschig werden könnten.
Achten Sie darauf, die Sahne nicht zu überschlagen, sonst wird sie körnig. Eine gute Menge Sahnesteif sorgt für Standfestigkeit.
Dieser letzte Schliff verleiht den Windbeuteln eine elegante Optik und eine zusätzliche süße Note.
Deine Windbeutel-Geheimwaffe: Expertentipps für den perfekten Genuss
Diese kleinen Kniffe und das Verständnis der Abläufe machen den Unterschied zwischen “ganz gut” und “himmlisch”. Vertrauen Sie meiner Erfahrung!
Das magische “Abflammen”: So entweicht die Feuchtigkeit richtig
Das Abbrennen des Brandteigs ist der wohl wichtigste Schritt und oft der Wendepunkt, der über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Viele scheitern daran, weil sie dessen Bedeutung unterschätzen.
Während dieses Prozesses verkocht die überschüssige Flüssigkeit im Teig. Gleichzeitig verkleistert die Stärke des Mehls optimal, was dem Teig eine enorme Stabilität verleiht.
Dies ist die Grundlage dafür, dass Ihre Windbeutel später beim Backen wunderbar aufgehen und ihre Form behalten, anstatt in sich zusammenzufallen.
Backofen-Regeln: Warum die Tür geschlossen bleiben muss
Geduld ist eine Tugend, besonders beim Backen von Brandteig. Der Ofen ist während der ersten Backphase ein Hochdruckkessel für Ihre Windbeutel.
Der im Teig eingeschlossene Wasserdampf dehnt sich bei hoher Temperatur aus und bläht die Windbeutel auf.
Wenn Sie die Ofentür öffnen, entweicht dieser Dampf schlagartig, die Temperatur sinkt abrupt, und die Windbeutel fallen in sich zusammen wie ein Soufflé.
Halten Sie sich strikt an die Backzeiten und widerstehen Sie der Versuchung, nachzuschauen.
Eier richtig einarbeiten: Für die perfekte Teigkonsistenz
Die Eier sind das Bindeglied und der Treibstoff für den Brandteig. Ihre Zugabe erfordert Fingerspitzengefühl.
Fügen Sie die Eier immer einzeln hinzu und rühren Sie jedes Ei vollständig ein, bevor das nächste folgt. Der Teig sollte am Ende glänzen und zähflüssig vom Löffel fallen, eine sogenannte “V-Form” bildend.
Zu viele Eier machen den Teig zu flüssig und die Windbeutel fallen zusammen; zu wenige Eier lassen sie nicht richtig aufgehen.
Der kühle Kopf bewahrt die Form: Windbeutel richtig abkühlen
Nach dem Backen ist vor dem Genuss, aber ein wichtiger Zwischenschritt wird oft vergessen. Das richtige Abkühlen ist genauso entscheidend wie das Backen selbst.
Lassen Sie die Windbeutel nicht sofort aus dem Ofen, sondern schalten Sie den Ofen aus und lassen Sie die Tür einen Spalt offen.
Die langsame Abkühlung verhindert einen Temperaturschock, der die empfindliche Struktur der Windbeutel destabilisieren könnte. Erst wenn sie vollständig abgekühlt sind, sollten sie gefüllt werden.
Craquelin-Teig meistern: Dünn ausrollen und kalt stellen
Das Craquelin ist die knusprige Krone und ein echter Hingucker. Seine Textur hängt maßgeblich von der Vorbereitung ab.
Rollen Sie das Craquelin wirklich dünn aus, etwa 2-3 mm. Dies gewährleistet, dass es beim Backen gleichmäßig knusprig wird und nicht zu dominant ist.
Die Kühlung vor dem Ausstechen und Belegen der Windbeutel ist ebenfalls wichtig, damit die Butter im Teig fest bleibt und das Craquelin seine Form behält und perfekt aufgeht.
Hilfe, meine Windbeutel fallen zusammen! Häufige Probleme & Lösungen
Jeder Bäcker kennt das: Manchmal läuft nicht alles nach Plan. Hier sind die häufigsten Probleme mit Windbeuteln und meine erprobten Lösungen.
Problem: Windbeutel fallen nach dem Backen ein
Dies ist das klassische Brandteig-Dilemma und meist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Das ist frustrierend, aber lösbar.
Lösung: Überprüfen Sie, ob Sie den Brandteig lange genug “abgebrannt” haben, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen.
Halten Sie die Ofentür während der gesamten Backzeit (besonders in den ersten 15-20 Minuten) unbedingt geschlossen.
Lassen Sie die Windbeutel nach dem Backen schrittweise im leicht geöffneten Ofen abkühlen, bevor Sie sie entnehmen.
Problem: Der Brandteig wird nicht richtig hohl
Ein Brandteig ohne Hohlraum ist kein richtiger Windbeutel. Dies deutet auf Probleme mit dem Dampf oder der Teigstruktur hin.
Lösung: Stellen Sie sicher, dass Sie den Teig beim “Abbrennen” ausreichend getrocknet haben.
Die Ofentemperatur muss zu Beginn hoch genug sein, damit der Dampf schnell entsteht und den Teig aufbläht.
Eine zu geringe Eimenge kann ebenfalls dazu führen, dass der Teig nicht genug Auftrieb bekommt.
Problem: Craquelin wird nicht knusprig genug
Ein weiches Craquelin ist schade um die Mühe. Es sollte eine angenehme Texturkontrast bieten.
Lösung: Achten Sie darauf, den Craquelin-Teig sehr dünn auszurollen und gut zu kühlen, bevor Sie ihn verwenden.
Die kalte Butter hilft, dass er beim Backen schön kross wird.
Gegebenenfalls können Sie die Backzeit um ein paar Minuten verlängern, um eine intensivere Bräunung und Knusprigkeit zu erzielen.
Problem: Brandteig zu flüssig oder zu fest
Die Konsistenz des Brandteigs ist entscheidend für den Erfolg. Hier kann schon eine kleine Abweichung große Auswirkungen haben.
Lösung: Wenn der Teig zu flüssig ist, haben Sie möglicherweise zu viele Eier hinzugefügt oder den Teig nicht ausreichend “abgebrannt”.
Fügen Sie die Eier immer schrittweise hinzu und achten Sie auf die V-Form-Probe.
Ist der Teig zu fest, fehlen ihm wahrscheinlich Eier oder die Feuchtigkeit wurde beim “Abbrennen” zu stark entzogen.
Beim nächsten Mal etwas weniger abbrennen oder ein ganz kleines bisschen mehr Ei hinzufügen.
Häufig gestellte Fragen rund um Knusprige Windbeutel
Hier beantworten wir einige der gängigsten Fragen, die beim Backen von Windbeuteln aufkommen. So sind Sie bestens vorbereitet!
Kann ich Windbeutel vorbereiten oder aufbewahren?
Ja, Sie können Windbeutel sehr gut vorbereiten. Ungefüllte Windbeutel lassen sich in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur 1-2 Tage aufbewahren.
Für längere Lagerung können Sie sie ungefüllt einfrieren und bei Bedarf kurz aufbacken. Gefüllte Windbeutel sollten im Kühlschrank gelagert und innerhalb eines Tages verzehrt werden, da die Füllung sonst weich werden kann.
Welche anderen Füllungen passen gut dazu?
Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt! Neben der klassischen Sahne passen auch Vanillecreme, Schokoladenmousse, eine Quark-Sahne-Füllung oder sogar Fruchtfüllungen hervorragend.
Experimentieren Sie mit verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Zitrone, Kaffee oder Nussnougat, um Ihre persönlichen Favoriten zu entdecken.
Ist ein Spritzbeutel zwingend notwendig?
Nein, ein Spritzbeutel ist nicht unbedingt zwingend. Sie können den Teig auch mit zwei Teelöffeln auf das Backblech setzen, um kleine Häufchen zu formen.
Allerdings sorgt ein Spritzbeutel mit Tülle für gleichmäßigere Windbeutel und eine ansprechendere Form. Eine einfache Plastiktüte, deren Ecke Sie abschneiden, kann ebenfalls als Spritzbeutel-Ersatz dienen.
Was tun, wenn ich keine Weizenmehl Type 405 habe?
Weizenmehl Type 405 ist ideal für Brandteig, da es einen niedrigen Proteingehalt hat und eine feine Textur erzeugt. Alternativ können Sie handelsübliches Weizenmehl Type 550 (entspricht in etwa Allzweckmehl) verwenden.
Beachten Sie, dass die Konsistenz des Teiges leicht abweichen kann, und passen Sie gegebenenfalls die Eimenge minimal an, um die perfekte V-Form zu erreichen.
Bereit für den süßen Erfolg? Fazit und Genussmoment
Sie sehen, mit dem richtigen Wissen und ein paar cleveren Tricks ist der Weg zu perfekten Windbeuteln gar nicht so steinig, wie es oft den Anschein hat.
Diese knusprigen Windbeutel mit Craquelin-Topping werden Sie und Ihre Liebsten begeistern – ich verspreche es!
Nehmen Sie sich die Zeit, folgen Sie meiner Anleitung und genießen Sie den Moment, wenn Sie in Ihr selbst gebackenes, luftig-knuspriges Kunstwerk beißen. Lassen Sie es sich schmecken!
Knusprige Windbeutel mit Craquelin-Topping
Course: DessertCuisine: Deutsche KücheDifficulty: hard4
12 WindbeutelDeutsche Küche
Ingredients
Für den Brandteig:
125 ml Wasser
50 g Butter
Prise Salz
1 Teelöffel Zucker
75 g Weizenmehl (Type 405)
2 mittelgroße Eier (ca. 100-110 g)
Für das Craquelin-Topping:
40 g kalte Butter
50 g Weizenmehl (Type 405)
40 g brauner Zucker (oder heller Zucker)
Für die Füllung (optional, nicht auf dem Bild zu sehen, aber klassisch):
200 ml Schlagsahne
1 Esslöffel Puderzucker
1 Päckchen Sahnesteif
Zum Bestäuben:
Puderzucker
Directions
- Craquelin vorbereiten: Als Erstes widmen wir uns dem knusprigen Topping. Gebt die kalte Butter, das Mehl und den Zucker in eine Schüssel. Verknetet alles mit den Händen oder einer Küchenmaschine zügig zu einem homogenen Teig. Rollt den Teig zwischen zwei Backpapierstücken etwa 2-3 mm dünn aus und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Das erleichtert das Ausstechen und sorgt für die spätere Knusprigkeit.
- Brandteig zubereiten:
- Gebt Wasser, Butter, Salz und Zucker in einen Topf und lasst es unter Rühren aufkochen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist.
- Nehmt den Topf von der Herdplatte und gebt das gesamte Mehl auf einmal hinzu. Rührt kräftig mit einem Kochlöffel, bis ein glatter Kloß entsteht.
- Der entscheidende Schritt für stabile Windbeutel (und das Problem lösen wir jetzt!): Stellt den Topf zurück auf die mittlere Herdplatte und “brennt” den Teig bei mittlerer Hitze für etwa 2 Minuten ab. Dabei ständig rühren und den Teig wenden. Es bildet sich ein leichter weißer Film am Topfboden. Durch diesen Prozess entweicht überschüssige Feuchtigkeit, was dem Teig später Stabilität gibt und verhindert, dass die Windbeutel zusammenfallen.
- Gebt den abgebrannten Teig in eine Rührschüssel und lasst ihn kurz abkühlen (ca. 5 Minuten), damit die Eier nicht stocken.
- Heizt den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor und legt ein Backblech mit Backpapier aus.
- Gebt die Eier einzeln zum Teig. Nach jeder Zugabe müsst ihr das Ei vollständig einarbeiten, bevor das nächste Ei folgt. Der Teig sollte glänzend, geschmeidig und zähflüssig sein. Wenn ihr den Kochlöffel hochhebt, sollte der Teig in einem V förmig daran herunterhängen.
- Windbeutel formen und backen:
- Füllt den Brandteig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle oder Lochtülle. Spritzt etwa 12 gleichgroße Häufchen mit ausreichend Abstand auf das vorbereitete Backblech.
- Nehmt den gekühlten Craquelin-Teig aus dem Kühlschrank und stecht Kreise in der Größe eurer Windbeutelhäufchen aus. Legt jeweils einen Craquelin-Kreis vorsichtig auf jedes Teighäufchen.
- Schiebt das Backblech in den vorgeheizten Ofen und backt die Windbeutel für die ersten 15 Minuten bei 200 °C. WICHTIG: Öffnet die Ofentür in dieser Zeit auf keinen Fall! Die entstehende Hitze und der Wasserdampf sind essenziell für den Auftrieb und die Hohlraum-Bildung.
- Reduziert die Temperatur dann auf 170 °C und backt die Windbeutel für weitere 15-20 Minuten, bis sie goldbraun und stabil sind. Das sorgt dafür, dass sie auch innen durchgebacken sind und ihre Form behalten. Wenn sie fertig sind, könnt ihr den Ofen ausschalten und die Windbeutel noch 5-10 Minuten bei leicht geöffneter Tür im Ofen ruhen lassen, bevor ihr sie entnehmt. Das beugt ebenfalls dem Zusammenfallen vor.
- Fertigstellung:
- Lasst die Windbeutel vollständig auf einem Gitter abkühlen.
- Für die optionale Füllung: Schlagt die Sahne mit Puderzucker und Sahnesteif steif. Schneidet die abgekühlten Windbeutel waagerecht auf und füllt sie großzügig mit der Sahne.
- Bestäubt die fertigen Windbeutel vor dem Servieren großzügig mit Puderzucker, wie auf dem Bild zu sehen.
- Genießt diese himmlischen, perfekt aufgegangenen Windbeutel, die dank unseres Tricks garantiert nicht mehr zusammenfallen! Lasst es euch schmecken!
Notes
- Der spezielle ‘Abbrenn’-Schritt des Brandteigs ist entscheidend für stabil aufgegangene Windbeutel.








