Paprikahähnchen mit Kürbis
Dieses Paprikahähnchen verbindet zartes Hähnchenbrustfilet mit Kürbis und roten sowie gelben Paprikaschoten. In der Pfanne entsteht daraus ein herzhaftes Gericht mit sämiger Tomatensoße – bodenständig und passend zur traditionellen Kürbisküche.
Entscheidend ist, dass das Gemüse gleichmäßig gart und das Fleisch saftig bleibt. Ein paar einfache Kniffe bei Schnitt, Hitze und Soße helfen dir dabei, die Zutaten gut zusammenzubringen.
Kürbis und Paprika passend schneiden
Schneide das Hähnchenbrustfilet in Stücke, die in ihrer Dicke möglichst ähnlich sind. So braten die Stücke gleichmäßiger und lassen sich später leichter fertig garen, ohne dass dünne Teile vor den dickeren trocken werden. Auch beim Kürbis lohnt sich ein gleichmäßiger Schnitt: Ähnlich große Würfel werden in der Soße zur selben Zeit weich.
Hokkaidokürbis brauchst du für dieses Gericht nicht zu schälen. Seine Schale wird beim Garen weich, sodass du den Kürbis nach dem Entkernen direkt würfeln kannst. Die Paprikaschoten sollten ebenfalls in mundgerechte Stücke geschnitten sein. Hacke die Zwiebel fein und presse den Knoblauch, damit sich beide später gut in der Soße verteilen.
Kräftiges Anbraten bringt Geschmack
Brate das Hähnchen in Rapsöl portionsweise an und gib nicht zu viel auf einmal in die Pfanne. Liegen die Stücke dicht gedrängt, tritt Flüssigkeit aus und sie bräunen weniger kräftig. Nimm das angebratene Fleisch vorerst heraus. So bleibt Platz für Kürbis und Paprika, die in der heißen Pfanne ebenfalls Röstaromen entwickeln können.
Zwiebel und Knoblauch kommen erst dazu, wenn das Gemüse bereits angebraten ist. Dadurch können sie ihren Geschmack abgeben, ohne früh zu dunkel zu werden. Rühre Tomatenmark sowie edelsüßes und geräuchertes Paprikapulver ein und röste alles kurz mit. Das Paprikapulver soll sich mit den übrigen Zutaten verbinden, aber nicht anbrennen, denn dann kann es bitter schmecken.

Eine sämige Tomatensoße entstehen lassen
Passierte Tomaten und Hühnerbrühe bilden die Grundlage der Soße. Mit Salz und schwarzem Pfeffer gewürzt, umhüllen sie das Gemüse und nehmen die Röstaromen aus der Pfanne auf. Lass Kürbis und Paprika zugedeckt köcheln, bis der Kürbis weich wird. Die Soße sollte dabei sanft garen; bei zu starker Hitze kann sie am Pfannenboden ansetzen.
Gib das angebratene Hähnchen samt ausgetretenem Saft zurück in die Pfanne und lass das Gericht offen weiterköcheln. So kann die Soße etwas eindicken, während das Fleisch fertig gart. Prüfe gegen Ende sowohl das Hähnchen als auch den Kürbis: Das Fleisch soll durchgegart, der Kürbis weich, aber noch als Stück erkennbar sein. Wird die Soße zu dick, bevor das Gemüse weich ist, hilft eine vorsichtige Reduzierung der Hitze.
Würze und Konsistenz im Blick behalten
Die beiden Paprikapulver ergänzen einander: Edelsüßes Paprikapulver sorgt für eine milde Paprikanote, während geräuchertes Paprikapulver eine kräftigere Nuance beisteuert. Salz und Pfeffer geben der Tomatensoße eine klare Würze. Rühre sie gründlich ein, damit sie sich gleichmäßig verteilt, und schmecke die Soße zum Schluss ab.
Brot oder Reis passen gut zur herzhaften Soße und nehmen sie auf. Achte beim Köcheln darauf, dass das Gemüse nicht zerfällt und die Soße zugleich genug Zeit zum Eindicken hat. Das Zusammenspiel aus gebräuntem Hähnchen, weichem Kürbis und Paprika macht den Charakter des Gerichts aus.
Häufige Fragen
Muss ich den Hokkaidokürbis für das Gericht schälen?
Nein. Beim Hokkaidokürbis kannst du die Schale nach dem Entkernen dranlassen. Sie wird beim Garen weich. Achte darauf, die Würfel ähnlich groß zu schneiden, damit sie gleichmäßig weich werden.
Warum wird das Hähnchen portionsweise angebraten?
So bleibt genug Platz zwischen den Fleischstücken, damit sie kräftig bräunen können. Ist die Pfanne zu voll, sammelt sich eher Flüssigkeit und das Hähnchen brät weniger gleichmäßig. Nimm die angebratenen Stücke anschließend heraus.
Woran erkenne ich, dass das Paprikahähnchen fertig ist?
Das Hähnchen sollte durchgegart und der Kürbis weich sein. Lass das Gericht nach dem Zurückgeben des Fleisches offen köcheln, damit die Soße eindickt. Achte darauf, dass der Kürbis dabei seine Form behält.
Paprikahähnchen mit Kürbis
Gang: HauptgerichtKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach4
Portionen20
Minuten35
Minuten350
kcal55
MinutenGebräunte Hähnchenstücke treffen auf Kürbis, rote und gelbe Paprika in einer herzhaften Tomatensoße. Das Gericht wird in einer Pfanne zubereitet und passt gut zu Brot oder Reis.
Zutaten
- Hähnchen und Gemüse
600 g Hähnchenbrustfilet
600 g Hokkaidokürbis
1 rote Paprikaschote
1 gelbe Paprikaschote
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
- Soße und Würzung
2 EL Rapsöl
1 EL Tomatenmark
200 g passierte Tomaten
150 ml Hühnerbrühe
2 TL edelsüßes Paprikapulver
½ TL geräuchertes Paprikapulver
¾ TL Salz
½ TL schwarzer Pfeffer
Zubereitung
- Das Hähnchenbrustfilet in etwa 3 cm große Stücke schneiden. Den Kürbis entkernen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Paprikaschoten würfeln, Zwiebel fein hacken und Knoblauch pressen.
- Das Öl in einer großen, tiefen Pfanne erhitzen. Das Hähnchen darin portionsweise insgesamt etwa 8 Minuten rundherum kräftig anbraten, dann aus der Pfanne nehmen.
- Kürbis und Paprikaschoten in die Pfanne geben und etwa 6 Minuten anbraten, dabei gelegentlich wenden.
- Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und 3 Minuten mitbraten. Tomatenmark, edelsüßes und geräuchertes Paprikapulver einrühren und kurz mitrösten.
- Passierte Tomaten und Hühnerbrühe angießen, Salz und Pfeffer einrühren. Zugedeckt 12 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
- Das Hähnchen samt ausgetretenem Saft zurück in die Pfanne geben und alles offen weitere 6 Minuten köcheln lassen, bis das Hähnchen durchgegart und der Kürbis weich ist.
Hinweise
- Hokkaidokürbis muss nicht geschält werden; seine Schale wird beim Garen weich.








