Schwarzwurzel-Kürbissuppe mit Schnittlauchsahne
Diese Schwarzwurzel-Kürbissuppe verbindet den milden, leicht erdigen Geschmack der Schwarzwurzel mit dem runden Aroma von Hokkaido und Kartoffeln. Zusammen ergibt das eine fein pürierte, sämige Suppe, die als herzhaftes Hauptgericht auf den Tisch kommt.
Die Schnittlauchsahne setzt einen frischen, milden Akzent zur warmen Suppe. Entscheidend für ein angenehmes Ergebnis sind sorgfältig vorbereitete Schwarzwurzeln, weich gegartes Gemüse und ein behutsames Abschmecken.
Schwarzwurzeln sorgfältig vorbereiten
Schwarzwurzeln geben beim Schälen einen klebrigen Milchsaft ab. Handschuhe halten ihn von den Händen fern und erleichtern die Arbeit. Lege das kalte Wasser mit Zitronensaft bereit, bevor du die Wurzeln schälst. Die geschälten Stücke kommen sofort hinein; so liegen sie nicht lange an der Luft und verfärben sich weniger.
Schneide die Stücke möglichst gleichmäßig. Das ist wichtiger als eine bestimmte Form: Ähnliche Stücke garen gleichmäßiger und lassen sich später zusammen mit Kürbis und Kartoffel fein pürieren. Lass die Schwarzwurzeln vor dem Dünsten gut abtropfen, damit nicht unnötig viel Zitronenwasser in den Topf gelangt. Hokkaido muss nicht geschält werden; Waschen, Entkernen und Würfeln genügt. Zwiebel und Kartoffel bereitest du ebenfalls in Würfeln vor, damit alles gleichmäßig mitgart.
Eine sämige Basis ohne angebrannte Zwiebel
Die Zwiebel wird in geschmolzener Butter angeschwitzt, bis sie weich und glasig ist. Sie soll dabei keine kräftige Bräunung bekommen: Angebrannte Stellen können den feinen Geschmack der Suppe überdecken. Gib die abgetropften Schwarzwurzeln sowie Hokkaido und Kartoffel dazu und dünste das Gemüse mit, bevor du die Gemüsebrühe angießt.
Nach dem Aufkochen sollte die Suppe zugedeckt sanft köcheln. Starkes Kochen ist nicht nötig. Richte dich beim Garen nach dem Gemüse: Schwarzwurzeln, Kürbis und Kartoffel sollen weich sein, wenn du pürierst. Sind noch feste Stücke vorhanden, wird die Suppe trotz längerem Pürieren leicht körnig. Prüfe daher besonders die Schwarzwurzeln, die sich beim Einstechen noch fest anfühlen können.

Pürieren und fein abschmecken
Püriere das weiche Gemüse gründlich, bis keine Stücke mehr zu sehen sind. Für eine gleichmäßige Konsistenz hilft es, den Pürierstab ruhig durch die Suppe zu führen und auch den Topfboden zu erfassen. Die Sahne kommt nach dem Pürieren dazu und macht die Suppe cremiger. Erhitze sie anschließend sanft und rühre dabei, damit nichts am Topfboden ansetzt.
Salz, schwarzer Pfeffer und frisch geriebene Muskatnuss geben der milden Gemüsegrundlage mehr Tiefe. Schmecke erst nach dem Einrühren der Sahne ab; so beurteilst du die fertige Suppe und würzt nicht zu kräftig. Die Schnittlauchsahne sollte weich aufgeschlagen und der fein geschnittene Schnittlauch vorsichtig untergehoben werden. Ein Klecks auf jeder Schale bringt die frische Kräuternote direkt zur cremigen Suppe.
Häufige Fragen
Warum kommen die Schwarzwurzeln sofort ins Zitronenwasser?
Geschälte Schwarzwurzeln können sich an der Luft verfärben. Das kalte Zitronenwasser hält sie während der Vorbereitung bedeckt und bremst die Verfärbung. Bereite die Schüssel daher vor dem Schälen vor und lege jedes Stück direkt hinein.
Woran erkenne ich, dass das Gemüse weich genug zum Pürieren ist?
Stich besonders in ein Stück Schwarzwurzel: Es sollte sich leicht durchstechen lassen. Auch Kürbis und Kartoffel müssen weich sein. Bleiben feste Stücke zurück, wird die pürierte Suppe weniger gleichmäßig und kann eine körnige Konsistenz behalten.
Wie wird die Schnittlauchsahne luftig und bleibt dennoch locker?
Schlage die kalte Sahne nur weich auf und hebe die fein geschnittenen Schnittlauchröllchen anschließend behutsam unter. Kräftiges Weiterschlagen macht die Mischung fester. Stelle sie bis zum Servieren beiseite und gib sie erst beim Anrichten auf die Suppe.
Schwarzwurzel-Kürbissuppe mit Schnittlauchsahne
Gang: HauptgerichtKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach4
Portionen15
Minuten25
Minuten310
kcal35
MinutenSchwarzwurzeln, Hokkaido und Kartoffeln werden weich gekocht und fein püriert. Schnittlauchsahne rundet die Suppe ab.
Zutaten
- Suppe
500 g Schwarzwurzeln
1 l kaltes Wasser zum Einlegen
1 EL Zitronensaft
400 g Hokkaido-Kürbis
1 mittelgroße Zwiebel
1 mittelgroße Kartoffel
1 EL Butter
800 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
1/2 TL Salz
1/4 TL schwarzer Pfeffer
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
- Schnittlauchsahne
100 ml kalte Sahne
1 Bund Schnittlauch
Zubereitung
- Vorbereitung
- Das kalte Wasser mit dem Zitronensaft in eine Schüssel geben. Schwarzwurzeln schälen, in etwa 2 cm große Stücke schneiden und sofort ins Zitronenwasser legen. Hokkaido waschen, entkernen und würfeln. Zwiebel fein würfeln und Kartoffel schälen und würfeln.
- Suppe
- Butter in einem Topf schmelzen und die Zwiebel darin 2 Minuten anschwitzen. Schwarzwurzeln abgießen und mit Hokkaido und Kartoffel in den Topf geben. 1 Minute mitdünsten.
- Gemüsebrühe angießen, aufkochen und zugedeckt 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis Schwarzwurzeln, Kürbis und Kartoffel weich sind.
- Schnittlauchsahne
- Während die Suppe köchelt, Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Kalte Sahne weich aufschlagen und den Schnittlauch unterheben. Bis zum Servieren beiseitestellen.
- Fertigstellen
- Suppe fein pürieren, 100 ml Sahne einrühren und unter Rühren 2 Minuten sanft erhitzen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. In Schalen füllen und jeweils einen Klecks Schnittlauchsahne daraufgeben.
Hinweise
- Handschuhe schützen beim Schälen vor dem klebrigen Milchsaft der Schwarzwurzeln.








