Petersilienwurzelsuppe mit Zitronensahne

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Petersilienwurzel ist ein echtes Wintergemüse für die traditionelle Hausmannsküche. Ihr Aroma ist würzig und leicht nussig, und beim Kochen wird sie wunderbar mild und weich. Daraus entsteht eine feine Suppe, die ohne großen Aufwand gelingt und an kühlen Tagen gemütlich macht.

Zusammen mit einer mehligkochenden Kartoffel, Zwiebel, Knoblauch und Gemüsebrühe bekommt die Suppe Körper. Die Zitronensahne bringt Frische und einen angenehmen Kontrast. Als Vorspeise ist sie ideal, mit einer Scheibe Brot wird sie zum einfachen Hauptgericht.

Zutaten bewusst auswählen

Achte beim Einkauf auf feste Petersilienwurzeln ohne weiche Stellen oder Risse. Sie sollten frisch wirken und sich gut schälen lassen. Die mehligkochende Kartoffel ist dabei wichtig, denn sie zerfällt beim Garen leicht und bindet die Suppe ganz natürlich, sodass du kaum zusätzliche Stärke brauchst.

Zwiebel und Knoblauch bilden die aromatische Basis. Fein gewürfelt und in Butter langsam glasig gedünstet, geben sie Tiefe, ohne bitter zu werden. Werden sie braun, schmeckt die Suppe schnell streng. Die Gemüsebrühe trägt den Geschmack, deshalb würzt du erst am Ende mit Salz, weißem Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss, wenn sich alles verbunden hat.

Für die Zitronensahne nimmst du eine unbehandelte Zitrone. Ihre Schale liefert das Aroma, der Saft die Säure. Wasche die Frucht heiß ab, dann lässt sich die Schale besser fein abreiben.

Garen, Pürieren und die richtige Konsistenz

Schneide die Petersilienwurzeln möglichst gleichmäßig dünn. So garen alle Scheiben gleichmäßig weich, und die Suppe lässt sich später ohne Stückchen glatt pürieren. Halte die Hitze beim Köcheln niedrig, die Suppe soll nur leicht blubbern. Bei zu starkem Kochen zerfallen die Zutaten unruhig und bleiben körnig. Gar ist das Gemüse, wenn es sich mühelos zerdrücken lässt.

Petersilienwurzelsuppe mit Zitronensahne

Beim Pürieren mit dem Stabmixer ist Vorsicht gefragt. Fülle den Topf nur bis etwa zur Hälfte, tauche den Mixer vollständig ein, bevor du ihn startest, und arbeite langsam. Heiße Flüssigkeit spritzt sonst schnell. Ist die Suppe danach zu dick, verdünnst du sie vorsichtig mit etwas Brühe, bis sie locker vom Löffel fließt.

Die Sahne kommt erst nach dem Pürieren hinein und wird nur erwärmt. Eine kochende Suppe kann die Sahne zum Flocken bringen und die Textur verändern. Probiere am Ende noch einmal, denn Sahne und Muskatnuss verschieben das Geschmacksbild.

Zitronensahne und Servieren

Die Zitronensahne ist die kleine Überraschung dieser Suppe. Verrühre den Schmand glatt mit dem Zitronenabrieb, frisch gepresstem Saft, einer Prise Salz und einer Prise Pfeffer. Stelle sie kühl, bis sie gebraucht wird, dann wirkt sie frisch und fest.

Gib sie erst kurz vor dem Servieren auf die heiße Suppe, idealerweise direkt in die Mitte jedes Tellers. Lass sie nicht mitkochen, sonst flockt der Schmand aus. Die fein gehackte Petersilie kommt zuletzt obendrauf. Sie bringt Frische und ein grünes Aroma, das gut zur Zitrone passt.

Häufige Fragen

Brauche ich unbedingt einen Stabmixer?

Ein Stabmixer ist die einfachste Lösung, weil er direkt im Topf arbeitet. Mit einem Standmixer gelingt es ebenfalls, wenn du Stück für Stück arbeitest und die Flüssigkeit nicht zu voll einfüllst. Wichtig ist nur, dass die Suppe vollständig glatt und cremig wird.

Warum flockt die Zitronensahne manchmal aus?

Schmand reagiert empfindlich auf zu große Hitze und Säure. Deshalb gibst du die Zitronensahne erst kurz vor dem Servieren auf die Suppe und lässt sie nicht mitkochen. Die Suppe sollte nur warm, nicht kochend sein, dann bleibt die Sahne schön glatt und cremig.

Wie erkenne ich, dass das Gemüse gar ist?

Petersilienwurzeln und Kartoffel sind fertig, wenn sie sich mühelos mit einer Gabel zerdrücken lassen und keinen harten Kern mehr haben. Nimm den Topf erst danach vom Herd und püriere die Suppe, damit sie gleichmäßig glatt wird.

Petersilienwurzelsuppe mit Zitronensahne

Rezept von Gisela Arnold
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Gang: HauptgerichtKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

20

Minuten
Garzeit

27

Minuten
Kalorien

330

kcal
Gesamtzeit

47

Minuten

Eine feine, cremige Suppe aus Petersilienwurzeln und Kartoffeln, die mit Sahne verfeinert und mit einer Zitronensahne serviert wird. Sie passt als Vorspeise oder mit Brot als einfaches Hauptgericht.

Zutaten

  • Suppe
  • 600 g Petersilienwurzeln

  • 1 mehligkochende Kartoffel (etwa 200 g)

  • 1 kleine Zwiebel (etwa 80 g)

  • 1 Knoblauchzehe

  • 2 EL Butter (etwa 25 g)

  • 1 l Gemüsebrühe

  • 100 ml Sahne

  • ½ TL Salz

  • 1 Prise frisch gemahlener weißer Pfeffer

  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

  • Zitronensahne
  • 150 g Schmand

  • 1 unbehandelte Zitrone (Schale und 1 EL Saft)

  • 1 Prise Salz

  • 1 Prise weißer Pfeffer

  • 1 kleines Bund glatte Petersilie

Zubereitung

  • Vorbereitung
  • Die Petersilienwurzeln schälen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Kartoffel schälen und würfeln. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Die Zitrone heiß abwaschen, die Schale fein abreiben und 1 EL Saft auspressen.
  • Suppe
  • Die Butter in einem großen Topf zerlassen. Zwiebel und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten glasig dünsten, ohne sie braun werden zu lassen. Petersilienwurzeln und Kartoffel zugeben und etwa 1 Minute unter Rühren mitdünsten.
  • Mit der Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren und das Gemüse bei kleiner Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis Petersilienwurzeln und Kartoffel sehr weich sind.
  • Den Topf vom Herd nehmen. Die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren, bis eine glatte, cremige Konsistenz entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
  • Die Sahne zugeben und die Suppe bei schwacher Hitze etwa 3 Minuten erwärmen, ohne sie kochen zu lassen.
  • Zitronensahne
  • Den Schmand in einer kleinen Schüssel mit dem Zitronenabrieb, dem Zitronensaft, einer Prise Salz und einer Prise Pfeffer glatt rühren. Die Zitronensahne kühl stellen, bis sie serviert wird.
  • Anrichten
  • Die Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter fein hacken. Die Suppe in vorgewärmte Teller oder Schalen füllen, je einen Klecks Zitronensahne in die Mitte setzen und mit etwas Petersilie bestreuen.

Hinweise

  • Die Zitronensahne erst kurz vor dem Servieren auf die heiße Suppe geben und nicht mitkochen, damit der Schmand nicht ausflockt.
  • Beim Pürieren im Topf nur bis zur Hälfte füllen oder den Mixer langsam starten, da heiße Flüssigkeit sonst spritzt.
  • Für eine kräftigere, leicht goldgelbe Variante können zusätzlich 150 g Hokkaido-Kürbis in Würfeln mitgegart werden; die Garzeit bleibt gleich.
  • Die Petersilienwurzeln möglichst gleichmäßig dünn schneiden, damit alle Scheiben gleichmäßig weich garen und die Suppe sich gleichmäßig glatt pürieren lässt.

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