Rote-Bete-Cremesuppe mit Kürbis und Meerrettich

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Diese Rote-Bete-Cremesuppe verbindet die erdige Süße der vorgegarten Roten Bete mit dem milden, leicht nussigen Geschmack von Hokkaido-Kürbis. Zwiebel und Gemüsebrühe bilden eine herzhafte Grundlage, während Sahne und Crème fraîche die kräftigen Gemüsearomen abrunden.

Frisch geriebener Meerrettich bringt eine klare, würzige Schärfe ins Spiel. Ein wenig Zitronensaft setzt dazu einen frischen Akzent. So entsteht eine bodenständige Kürbissuppe mit vertrautem Hausmannskost-Charakter und einer angenehmen Balance aus cremig, süßlich und pikant.

Warum Kürbis und Rote Bete gut zusammenpassen

Hokkaido-Kürbis sorgt für eine milde, sämige Basis, die den kräftigeren Geschmack der Roten Bete auffängt. Die vorgegarte Bete muss nicht lange mitkochen; sie wird erst gegen Ende zum weichen Kürbis gegeben und lediglich mit erhitzt. Dadurch bleibt ihre markante Farbe präsent, ohne dass sie den Geschmack der Suppe allein bestimmt.

Die fein gewürfelte Zwiebel bringt eine sanfte herzhafte Note ein. Wenn sie in Butter glasig gedünstet wird, soll sie weich werden, aber keine dunklen Stellen bekommen. Zusammen mit der Gemüsebrühe ergibt sich eine würzige Grundlage, die das Gemüse unterstützt und nicht überdeckt.

Die richtige Konsistenz beginnt beim Schneiden

Schneide den entkernten Hokkaido-Kürbis in gleichmäßig dünne, kleine Würfel. So werden die Stücke während des Köchelns ähnlich schnell weich. Große oder ungleichmäßige Würfel können dazu führen, dass manche noch fest sind, wenn andere bereits zerfallen. Das erschwert ein gleichmäßig feines Pürieren.

Nach dem Garen wird die Suppe mit dem Stabmixer püriert. Bewege ihn durch den ganzen Topf und achte besonders auf Stücke am Rand und am Boden. Ist das Gemüse vollständig weich, lässt sich eine glatte, cremige Konsistenz erzielen. Bleiben feste Stückchen zurück, braucht das Pürieren noch etwas Aufmerksamkeit.

Rote-Bete-Cremesuppe mit Kürbis und Meerrettich

Meerrettich erst nach dem Pürieren einrühren

Sahne, frisch geriebener Meerrettich, Zitronensaft und Muskatnuss kommen erst in die pürierte Suppe. Danach wird sie nur sanft erwärmt. Starkes oder langes Erhitzen würde die feine Schärfe des Meerrettichs abschwächen; durch das späte Einrühren bleibt seine würzige Note besser wahrnehmbar.

Schmecke zum Schluss mit Salz und schwarzem Pfeffer ab. Rote Bete und Kürbis bringen eigene Süße mit, während Brühe, Zitrone und Meerrettich dagegenhalten. Gib den Gewürzen Raum, ohne die Gemüsearomen zu überdecken. Die Crème fraîche ergänzt die cremige Suppe mit einem milden, leicht säuerlichen Kontrast.

Crème fraîche locker durchziehen

Verteile die Suppe in Schalen und setze jeweils einen Klecks Crème fraîche darauf. Für eine dekorative Spirale kannst du sie mit einem Löffel leicht durch die Oberfläche ziehen. Ziehe nicht zu kräftig: Ein paar helle Linien setzen einen schönen Kontrast zur roten Suppe und erhalten zugleich den frischen, milden Geschmack der Crème fraîche.

Häufige Fragen

Warum sollte der Kürbis gleichmäßig klein geschnitten werden?

Gleichmäßig dünne, kleine Würfel werden beim Köcheln ähnlich schnell weich. So lässt sich das Gemüse anschließend gleichmäßig pürieren. Sind die Stücke unterschiedlich groß, können feste Kürbisstücke in der Suppe bleiben, während kleinere bereits sehr weich sind.

Wann kommt der Meerrettich in die Suppe?

Rühre den frisch geriebenen Meerrettich erst nach dem Pürieren ein. Erwärme die Suppe danach nur sanft. So bleibt seine würzige Schärfe besser erhalten und geht nicht durch langes oder starkes Erhitzen verloren.

Wie wird die Crème fraîche als Spirale aufgetragen?

Setze einen Klecks Crème fraîche auf die Suppe und ziehe ihn mit der Löffelspitze behutsam durch die Oberfläche. Wenige leichte Bewegungen reichen für eine dekorative Spirale. Wenn du zu kräftig rührst, vermischt sich die Crème fraîche vollständig mit der Suppe.

Rote-Bete-Cremesuppe mit Kürbis und Meerrettich

Rezept von Helga
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Gang: HauptgerichtKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

15

Minuten
Garzeit

25

Minuten
Kalorien

240

kcal
Gesamtzeit

40

Minuten

Rote Bete und Hokkaido-Kürbis werden mit Zwiebel und Brühe gekocht und anschließend fein püriert. Meerrettich sorgt für eine würzige Note, ein Klecks Crème fraîche rundet die Suppe ab.

Zutaten

  • Für die Suppe
  • 600 g vorgegarte Rote Bete

  • 200 g Hokkaido-Kürbis

  • 1 Zwiebel (etwa 80 g)

  • 15 g Butter

  • 700 ml Gemüsebrühe

  • 100 ml Sahne

  • 1 EL frisch geriebener Meerrettich

  • 1 TL Zitronensaft

  • 1/4 TL frisch geriebene Muskatnuss

  • Salz und schwarzer Pfeffer

  • Zum Servieren
  • 40 g Crème fraîche

Zubereitung

  • Vorbereitung
  • Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Hokkaido-Kürbis entkernen und in etwa 1 cm kleine Würfel schneiden. Die vorgegarte Rote Bete würfeln.
  • Suppe kochen
  • Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Zwiebel darin 3 Minuten glasig dünsten. Den Kürbis dazugeben und 2 Minuten mitdünsten.
  • Die Gemüsebrühe angießen und aufkochen. Zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Die Rote Bete zugeben und 3 Minuten mit erhitzen.
  • Pürieren und abschmecken
  • Die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren. Sahne, Meerrettich, Zitronensaft und Muskatnuss einrühren und 2 Minuten sanft erwärmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Servieren
  • Die Suppe auf Schalen verteilen und jeweils einen Klecks Crème fraîche daraufgeben. Für eine dekorative Spirale die Crème fraîche mit einem Löffel leicht durch die Suppe ziehen.

Hinweise

  • Schneide den Kürbis in etwa 1 cm kleine Würfel, damit er in der angegebenen Zeit weich wird.
  • Rühre den Meerrettich erst nach dem Pürieren ein und erhitze die Suppe danach nur kurz, damit seine würzige Schärfe besser erhalten bleibt.

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