Wirsing-Graupen-Suppe mit Möhren und Kürbis

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Diese Wirsing-Graupen-Suppe bringt herzhafte Hausmannskost in den Topf: Zarter Kohl, Möhren und Hokkaido verbinden sich mit Graupen zu einer kräftigen Mahlzeit. Der Kürbis fügt sich fein gewürfelt in die Gemüsebrühe und gibt ihr zusätzliche Fülle, ohne den Wirsing in den Hintergrund zu drängen.

Für den ausgewogenen Charakter kommt es auf das Zusammenspiel der Zutaten an. Die Graupen machen die Suppe gehaltvoll, während Lorbeer und Majoran die Gemüsebrühe würzen. Petersilie und frisch geriebene Muskatnuss runden den Geschmack ab.

Was die Zutaten in der Suppe beitragen

Mittlere Graupen geben der Brühe eine angenehm sämige Wirkung und bleiben zugleich als eigene Zutat erkennbar. Spüle sie vor dem Garen in einem Sieb unter kaltem Wasser ab. So entfernst du lose Stärke und erhältst eine klare Grundlage, bevor die Graupen Flüssigkeit aufnehmen. Weil sie beim Garen quellen, verändert sich die Konsistenz der Suppe im Topf.

Hokkaido passt mit seinem milden, leicht süßlichen Geschmack gut zu den kräftigeren Noten von Wirsing und Majoran. Du kannst ihn nach dem Entkernen samt Schale fein würfeln. Kleine Stücke verteilen sich gut in der Suppe und garen zusammen mit den Graupen. Möhrenscheiben bringen eine eigene Textur ein; mundgerechte Wirsingstücke lassen sich angenehm löffeln.

Die kleine Zwiebel bildet in Butter eine würzige Grundlage. Sie soll glasig werden und dabei hell bleiben, denn dunkle Stellen bringen eine Röstnote in die Suppe, die hier nicht im Mittelpunkt stehen soll. Gemüsebrühe trägt die Zutaten, Lorbeer gibt eine zurückhaltende Würze und getrockneter Majoran ergänzt den herzhaften Kohlgeschmack. Petersilie kommt zum Schluss dazu, damit ihr frischer Geschmack erhalten bleibt.

Graupen sanft garen und die Konsistenz im Blick behalten

Graupen brauchen Zeit, um weich zu werden, und nehmen während des Garens Brühe auf. Rühre deshalb gelegentlich über den Topfboden, besonders wenn die Suppe zugedeckt bei kleiner bis mittlerer Hitze köchelt. So verteilen sich die Zutaten und die Graupen setzen weniger leicht an. Starkes, anhaltendes Kochen ist nicht nötig; ein sanftes Köcheln hält die Suppe ruhig und gleichmäßig.

Wirsing-Graupen-Suppe mit Möhren und Kürbis

Die Brühe kann im Verlauf spürbar dicker werden. Das ist bei Graupen normal, sollte aber nicht dazu führen, dass die Suppe am Boden fest wird. Wird sie zu kompakt, rührst du etwas heiße Gemüsebrühe ein, bis sie wieder löffelbar ist. Prüfe dabei auch, ob die Graupen weich sind und das Gemüse gar ist. Beides zählt für die gewünschte Konsistenz, nicht nur die Dicke der Brühe.

Wirsing und Möhren passend garen

Wirsing und Möhren kommen später in den Topf als Graupen und Kürbis. So bleibt das Gemüse besser als solches wahrnehmbar, statt während des gesamten Garens zu weich zu werden. Schneide den Wirsing in mundgerechte Stücke und die Möhren in Scheiben, damit beides gut in die Suppe passt. Entferne beim Wirsing den Strunk vor dem Schneiden.

Zum Abschmecken nimmst du das Lorbeerblatt heraus und verwendest Salz, Pfeffer und frisch geriebene Muskatnuss. Würze behutsam: Die kräftige Gemüsebrühe, der Majoran und die Zwiebel bringen bereits Geschmack mit. Rühre die gehackte Petersilie erst zum Schluss unter. So ergänzt sie die warme, herzhafte Suppe mit einer frischen Kräuternote.

Häufige Fragen

Warum wird die Suppe beim Garen immer dicker?

Die Graupen nehmen Flüssigkeit auf und quellen dabei. Dadurch wird die Brühe mit der Zeit sämiger. Wenn dir die Suppe zu dick erscheint, rühre etwas heiße Gemüsebrühe ein und prüfe anschließend die Konsistenz erneut.

Muss ich den Hokkaido-Kürbis für die Suppe schälen?

Nein. Nach dem Entkernen kannst du den Hokkaido fein würfeln und mit Schale verwenden. Kleine Würfel fügen sich gut in die Brühe ein und garen gemeinsam mit den Graupen.

Wie verhindere ich, dass Graupen am Topfboden ansetzen?

Lass die Suppe zugedeckt sanft köcheln und rühre gelegentlich über den Topfboden. Achte besonders darauf, wenn die Graupen bereits Flüssigkeit aufgenommen haben und die Brühe sämiger geworden ist.

Wirsing-Graupen-Suppe mit Möhren und Kürbis

Rezept von Horst Winkler
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Gang: HauptgerichtKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

15

Minuten
Garzeit

45

Minuten
Kalorien

220

kcal
Gesamtzeit

1

Stunde 

Diese herzhafte Suppe verbindet zarten Wirsing und Möhrenscheiben mit Graupen in einer kräftigen Gemüsebrühe. Fein gewürfelter Hokkaido gart mit und gibt der Brühe zusätzliche Fülle.

Zutaten

  • 150 g Graupen, mittlere Größe

  • 250 g Wirsing

  • 2 Möhren

  • 150 g Hokkaido-Kürbis

  • 1 kleine Zwiebel

  • 1 EL Butter

  • 1,3 l Gemüsebrühe

  • 1 Lorbeerblatt

  • 1 TL getrockneter Majoran

  • Salz

  • Pfeffer

  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

  • 2 EL gehackte Petersilie

Zubereitung

  • Die Graupen in einem Sieb unter kaltem Wasser abspülen. Wirsing putzen, den Strunk entfernen und die Blätter in mundgerechte Stücke schneiden. Möhren schälen und in Scheiben schneiden. Kürbis entkernen und fein würfeln; Hokkaido muss nicht geschält werden. Zwiebel schälen und fein würfeln.
  • Die Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebel darin etwa 5 Minuten glasig anschwitzen, ohne sie dunkel werden zu lassen.
  • Graupen und Kürbiswürfel in den Topf geben. Gemüsebrühe, Lorbeerblatt und Majoran hinzufügen und aufkochen. Zugedeckt bei kleiner bis mittlerer Hitze 28 Minuten sanft köcheln lassen; gelegentlich umrühren, damit die Graupen nicht am Topfboden ansetzen.
  • Wirsing und Möhren zugeben und weitere 12 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Graupen weich und das Gemüse gar ist. Lorbeerblatt herausnehmen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und die Petersilie unterrühren.

Hinweise

  • Graupen nehmen beim Garen Flüssigkeit auf. Falls die Suppe beim Köcheln zu dick wird, etwas heiße Gemüsebrühe einrühren.

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