Goldbraune Kürbis-Kaspressknödel in Gemüsebrühe

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Diese Kürbis-Kaspressknödel verbinden knusprig gebratene Kruste mit einer herzhaften, weichen Mitte. Altbackenes Brot, würziger Bergkäse und fein geriebener Hokkaidokürbis machen sie zu einem bodenständigen Hauptgericht, das mit heißer Gemüsebrühe angerichtet wird.

Entscheidend ist eine Masse, die zusammenhält, ohne zu feucht oder fest zu werden. Mit gut ausgedrücktem Kürbis und gleichmäßig geschnittenem Brot legst du dafür eine gute Grundlage.

Brot und Kürbis bestimmen die Konsistenz

Altbackene Brötchen oder Weißbrot nehmen die Milch auf und geben den Knödeln Struktur. Schneide das Brot in gleichmäßige, dünne Würfel: So wird es gleichmäßig weich und lässt sich gut mit den übrigen Zutaten vermengen. Zu grobe Stücke können beim Formen auseinanderstehen; zerdrückst du das Brot dagegen vollständig, fehlt der Masse eine erkennbare Struktur.

Der fein geriebene Hokkaidokürbis bringt Feuchtigkeit und einen milden, herzhaften Kürbisgeschmack mit. Drücke ihn nach dem Reiben gründlich aus, bevor du ihn untermischst. Bleibt zu viel Flüssigkeit zurück, kann die Masse klebrig werden und die flachen Knödel lassen sich schwer formen. Auch die Eier und die leicht erwärmte Milch tragen zur Bindung bei; das Brot soll die Milch aufnehmen, nicht darin schwimmen.

So lässt sich die Masse gut formen

Bergkäse sorgt für einen kräftigen Geschmack, während die fein gewürfelte Zwiebel und die gehackte Petersilie die herzhafte Mischung ergänzen. Muskatnuss, Salz und schwarzer Pfeffer würzen sie, ohne den Kürbis und den Käse zu überdecken. Vermenge alles gründlich, damit sich die Zutaten im Brot verteilen und die Masse beim Formen zusammenhält.

Die Knödel werden flach geformt und ruhen anschließend wie in der Rezeptkarte angegeben. Diese Ruhephase gehört zur Vorbereitung der Masse und sollte nicht ausgelassen werden. Lässt sich die Mischung trotz gut ausgedrücktem Kürbis nur schwer formen, arbeite esslöffelweise etwas Weizenmehl ein. Gib nicht auf einmal viel Mehl dazu: Die Knödel sollen stabil werden, aber nicht unnötig kompakt.

Goldbraune Kürbis-Kaspressknödel in Gemüsebrühe

Goldbraun braten und mit Brühe anrichten

Brate die flachen Knödel in Butter bei mittlerer Hitze. Die Pfanne sollte groß genug sein, damit die Stücke Platz haben und sich wenden lassen. Werden zu viele auf einmal hineingelegt, lässt sich ihre Oberfläche schlechter gleichmäßig bräunen. Brate sie in den vorgesehenen Durchgängen und wende sie nach der in der Rezeptkarte genannten Dauer pro Seite. Eine goldbraune Oberfläche ist das gewünschte Ergebnis; achte beim Braten darauf, dass sie nicht zu dunkel wird.

Die Gemüsebrühe köchelt während der Ruhephase sanft und wird danach bei niedriger Hitze warm gehalten. Beim Anrichten kommt sie heiß zu den gebratenen Knödeln in tiefe Teller. Die gehackte Petersilie darüber rundet das Gericht ab. So bleibt die knusprige Kruste beim Servieren erkennbar, während die Brühe die kräftigen Aromen von Bergkäse und Kürbis aufnimmt.

Häufige Fragen

Warum muss der geriebene Hokkaidokürbis gut ausgedrückt werden?

Überschüssige Flüssigkeit kann die Brotmasse zu weich und klebrig machen. Dann halten die flachen Knödel beim Formen schlechter zusammen. Drücke den Kürbis deshalb gründlich aus, bevor du ihn mit dem Brot und den übrigen Zutaten vermengst.

Was hilft, wenn die Knödelmasse noch zu feucht ist?

Wenn sie sich auch nach dem Ausdrücken des Kürbisses schlecht formen lässt, kannst du esslöffelweise etwas Weizenmehl einarbeiten. Vermenge die Masse nach jeder kleinen Zugabe gründlich. So lässt sich besser beurteilen, ob sie bereits zusammenhält.

Woran erkenne ich, dass die Knödel richtig gebraten sind?

Die Knödel sollen auf beiden Seiten goldbraun sein. Brate sie in den vorgesehenen Durchgängen bei mittlerer Hitze und wende sie nach der Rezeptkarte. Achte darauf, dass die Stücke in der Pfanne Platz haben und ihre Oberfläche nicht zu dunkel wird.

Goldbraune Kürbis-Kaspressknödel in Gemüsebrühe

Rezept von Horst Winkler
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Gang: HauptgerichtKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

25

Minuten
Garzeit

30

Minuten
Kalorien

490

kcal
Gesamtzeit

55

Minuten

Altbackenes Brot, Bergkäse und geriebener Hokkaidokürbis ergeben herzhafte, flach geformte Knödel. Sie werden goldbraun gebraten und mit heißer Gemüsebrühe angerichtet.

Zutaten

  • Knödel
  • 300 g altbackene Brötchen oder Weißbrot

  • 150 ml Milch

  • 2 Eier

  • 150 g Hokkaidokürbis, fein gerieben und gut ausgedrückt

  • 120 g Bergkäse, gerieben

  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt

  • 2 EL Weizenmehl

  • 2 EL gehackte Petersilie

  • 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

  • ¾ TL Salz

  • ¼ TL schwarzer Pfeffer

  • 35 g Butter zum Braten

  • Brühe
  • 1,2 l Gemüsebrühe

  • 2 EL gehackte Petersilie zum Servieren

Zubereitung

  • Das Brot in etwa 1 cm große Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Die Milch leicht erwärmen, darübergießen und Eier, Kürbis, Bergkäse, Zwiebel, Mehl und Petersilie untermischen. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen und gründlich vermengen. Sechs flache Knödel formen und 10 Minuten ruhen lassen.
  • Während die Knödel ruhen, die Gemüsebrühe in einem Topf aufkochen und 10 Minuten sanft köcheln lassen. Anschließend bei niedriger Hitze warm halten.
  • Die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Knödel in zwei Durchgängen jeweils etwa 5 Minuten pro Seite braten, bis sie goldbraun sind.
  • Die gebratenen Knödel auf tiefe Teller verteilen und die heiße Brühe darübergießen. Mit Petersilie bestreuen und servieren.

Hinweise

  • Den geriebenen Kürbis gut ausdrücken, damit die Knödelmasse nicht zu feucht wird. Falls sie sich danach noch schlecht formen lässt, esslöffelweise etwas Weizenmehl ergänzen.

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