Goldbraune Seelachsfrikadellen mit Haferflocken, Kürbis und Gurkenquark

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Diese Seelachsfrikadellen bringen Fisch und Hokkaido in ein herzhaftes Gericht, das an bodenständige Familienküche erinnert. Fein gehackter Seelachs und geraspelter Kürbis verbinden sich mit kernigen Haferflocken zu einer saftigen Masse, die in der Pfanne goldbraun brät.

Der Gurkenquark ergänzt die Frikadellen mit einer kühlen, cremigen Komponente. Damit er nicht wässrig wird und die Fischmasse gut formbar bleibt, kommt es vor allem auf sorgfältiges Abtropfen, Trocken tupfen und eine kurze Ruhephase an.

Warum Hokkaido und Haferflocken gut zusammenpassen

Hokkaido bringt eine milde, leicht süßliche Kürbisnote in die Frikadellen. Fein geraspelt verteilt er sich gleichmäßig in der Masse und bleibt beim Braten angenehm saftig. Weil das Kürbisfleisch fein verarbeitet wird, drängt es sich nicht in den Vordergrund, sondern ergänzt den zarten Seelachs.

Die kernigen Haferflocken geben der Mischung Halt und nehmen während der Ruhephase Flüssigkeit auf. So entsteht eine Masse, die sich mit angefeuchteten Händen formen lässt. Die Zwiebel sorgt für Würze, während Ei die Zutaten zusammenbindet. Zitronensaft setzt einen frischen Akzent, ohne die Kürbisnote zu überdecken. Salz und schwarzer Pfeffer runden die Frikadellen herzhaft ab.

Auf die richtige Konsistenz der Fischmasse achten

Tupfe das aufgetaute Seelachsfilet gründlich trocken, bevor du es fein hackst. Bleibt viel Feuchtigkeit am Fisch, wird die Masse schnell weich und lässt sich schwerer formen. Auch der Hokkaido sollte fein geraspelt sein, damit sich die Stücke gut mit Fisch, Zwiebel, Ei und Haferflocken verbinden.

Nach dem Vermengen braucht die Masse eine abgedeckte Ruhephase. Die Haferflocken können dabei Flüssigkeit aufnehmen und quellen. Fühlt sich die Mischung danach noch sehr weich an, forme die Frikadellen behutsam mit angefeuchteten Händen, statt die Masse fest zusammenzudrücken. Gleichmäßige Frikadellen garen in der Pfanne ähnlich und lassen sich leichter wenden.

Goldbraune Seelachsfrikadellen mit Haferflocken, Kürbis und Gurkenquark

Gurkenquark cremig halten und Frikadellen braten

Die grob geraspelte Gurke wird zunächst mit Salz vermischt und darf im Sieb abtropfen. Drücke sie anschließend gut aus, ehe sie in den Quark kommt. Dieser Schritt verhindert, dass austretender Gurkensaft den Quark verdünnt. Magerquark und Naturjoghurt ergeben zusammen eine cremige Grundlage; Dill und eine Prise Pfeffer geben ihr eine frische, würzige Note.

Brate die Frikadellen bei mittlerer Hitze in Rapsöl und wende sie vorsichtig, sobald die Unterseite goldbraun ist. Zu starke Hitze lässt die Oberfläche rasch dunkel werden, während sich die Frikadellen innen noch festigen müssen. Brate sie portionsweise, damit sie in der Pfanne Platz haben und sich gut wenden lassen. Den Gurkenquark hebst du erst unter, wenn die Gurke ausgedrückt ist, und schmeckst ihn zum Schluss ab.

Häufige Fragen

Warum wird meine Frikadellenmasse zu weich?

Meist ist noch zu viel Flüssigkeit im Fisch oder in der Gurke. Tupfe den Seelachs gründlich trocken und lasse die Haferflocken nach dem Vermengen quellen. Die Gurke gehört nicht in die Fischmasse; für den Quark wird sie separat ausgedrückt.

Wie verhindere ich wässrigen Gurkenquark?

Lass die geraspelte Gurke zunächst mit Salz im Sieb abtropfen und drücke sie danach sorgfältig aus. Erst dann hebst du sie unter Quark, Joghurt und Dill. So bleibt der Quark cremig und wird nicht durch Gurkensaft verdünnt.

Wie bleiben die Frikadellen beim Wenden ganz?

Die Haferflocken sollten nach dem Vermengen Zeit haben, Flüssigkeit aufzunehmen. Forme die Frikadellen mit angefeuchteten Händen gleichmäßig und drücke sie nicht zu fest. In der Pfanne wendest du sie vorsichtig, wenn die Unterseite bereits goldbraun ist.

Goldbraune Seelachsfrikadellen mit Haferflocken, Kürbis und Gurkenquark

Rezept von Helga
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Gang: HauptgerichtKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

20

Minuten
Garzeit

16

Minuten
Kalorien

340

kcal
Gesamtzeit

36

Minuten

Fein gehackter Seelachs und geraspelter Hokkaido werden mit Haferflocken zu saftigen Frikadellen gebraten. Dazu gibt es cremigen Gurkenquark mit Dill.

Zutaten

  • Für die Frikadellen
  • 500 g Seelachsfilet, vollständig aufgetaut

  • 150 g Hokkaido, entkernt und gewaschen

  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt

  • 60 g kernige Haferflocken

  • 1 Ei

  • 1 EL Zitronensaft

  • 1 TL Salz

  • ½ TL schwarzer Pfeffer

  • 2 EL Rapsöl zum Braten

  • Für den Gurkenquark
  • 250 g Salatgurke

  • 400 g Magerquark

  • 2 EL Naturjoghurt

  • 1 EL gehackter Dill

  • ½ TL Salz

  • 1 Prise schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  • Die Gurke grob raspeln, mit ½ TL Salz mischen und in einem Sieb abtropfen lassen. Den Hokkaido fein raspeln. Das Seelachsfilet trocken tupfen und fein hacken.
  • Seelachs, Hokkaido, Zwiebel, Haferflocken, Ei, Zitronensaft, 1 TL Salz und ½ TL Pfeffer gründlich vermengen. Die Masse abgedeckt 10 Minuten ruhen lassen, damit die Haferflocken Flüssigkeit aufnehmen.
  • Während die Frikadellenmasse ruht, Quark, Joghurt, Dill und 1 Prise Pfeffer verrühren. Die geraspelte Gurke gut ausdrücken, unterheben und den Gurkenquark abschmecken.
  • Aus der Fischmasse mit angefeuchteten Händen 8 gleich große Frikadellen formen.
  • In einer großen Pfanne 1 EL Rapsöl bei mittlerer Hitze erhitzen. Vier Frikadellen darin 4 Minuten braten, wenden und weitere 4 Minuten braten. Mit dem restlichen Öl die zweite Portion ebenso zubereiten. Zusammen beträgt die Bratzeit 16 Minuten.

Hinweise

  • Die Gurke gut ausdrücken, damit der Gurkenquark cremig bleibt.
  • Das Fischfilet vor dem Hacken gründlich trocken tupfen; so lässt sich die Frikadellenmasse besser formen.

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