Chicorée-Mandarinen-Salat mit Kürbis und Walnüssen
Dieser Chicorée-Mandarinen-Salat bringt herzhafte Kürbisküche auf eine frische, unkomplizierte Art auf den Tisch. Gerösteter Hokkaido sorgt für eine warme, milde Komponente, während Chicorée und Mandarinen eine angenehme Mischung aus herber Frische und fruchtiger Süße beisteuern.
Walnüsse geben dem Salat Biss, und ein mildes Dressing mit Kürbiskernöl verbindet die unterschiedlichen Aromen. So passt die Beilage besonders gut, wenn du ein Kürbisgericht mit etwas Knackigem und Frischem ergänzen möchtest.
So passen Kürbis, Chicorée und Mandarine zusammen
Hokkaido eignet sich für diesen Salat, weil sein festes Fruchtfleisch beim Rösten weich wird und zugleich genug Struktur behält. Gleichmäßig geschnittene Würfel garen vergleichbar, sodass nicht einzelne Stücke schon sehr weich sind, während andere noch festen Kern haben. Eine dünne, gleichmäßige Größe unterstützt außerdem die gewünschte gebräunte Oberfläche.
Chicorée bringt einen leicht herben Geschmack mit, der einen guten Gegenpol zu den süßen Mandarinenspalten bildet. Entferne den festen Strunk keilförmig und schneide die Blätter in mundgerechte Streifen. Trockne sie nach dem Waschen sorgfältig: So haftet das Dressing besser, und der Salat wird nicht unnötig wässrig. Die weißen Fäden an den Mandarinen lassen sich ebenfalls entfernen, wenn du die Spalten besonders sauber und zart servieren möchtest.
Worauf es beim Rösten des Hokkaido ankommt
Mische die Kürbiswürfel mit Rapsöl und einer Prise Salz, bevor du sie auf dem Blech verteilst. Achte darauf, dass die Stücke möglichst in einer Lage liegen und nicht dicht übereinanderliegen. So kann ihre Oberfläche rösten, statt vor allem durch eingeschlossene Feuchtigkeit weich zu werden. Ein passender Garzustand zeigt sich daran, dass die Würfel weich sind und an den Kanten Farbe angenommen haben.
Nimm den Kürbis aus dem Ofen, sobald diese Kombination aus zartem Inneren und gebräunten Rändern erreicht ist. Zu stark geröstete Würfel können zerfallen, wenn sie später unter die empfindlichen Blätter geraten. Für eine angenehme Textur kommt der Kürbis deshalb erst kurz vor dem Servieren auf den Salat; so bleibt der Chicorée knackig.

Ein mildes Dressing ausgewogen verrühren
Kürbiskernöl prägt den nussigen Charakter des Dressings, während Rapsöl es milder macht. Zitronensaft und Apfelessig bringen Säure hinein; Senf hilft, die Zutaten zu verbinden, und Honig rundet die herben und säuerlichen Noten ab. Verrühre alles sorgfältig und schmecke mit Salz und schwarzem Pfeffer ab. Das Dressing sollte die Blätter umhüllen, ohne die frischen Zutaten zu überdecken.
Gib das Dressing zunächst zum Chicorée und den Mandarinenspalten und vermenge beides behutsam. So verteilen sich die Aromen, ohne dass die Mandarinen zerdrückt werden. Kürbis und grob zerteilte Walnusskerne legst du anschließend darauf. Dadurch bleiben die Nüsse als knuspriger Akzent erkennbar, und die warmen Kürbiswürfel drücken die Blätter nicht unnötig zusammen.
Häufige Fragen
Wie bleibt der Chicorée im Salat knackig?
Tupfe die Blätter nach dem Waschen gründlich trocken und vermenge sie erst unmittelbar vor dem Servieren mit dem Dressing. Verteile auch den gerösteten Kürbis erst dann darauf. So kommen die Blätter nicht lange mit Feuchtigkeit und warmen Würfeln in Kontakt.
Woran erkenne ich, dass der Hokkaido fertig geröstet ist?
Die Würfel sollen innen weich sein und an den Kanten gebräunte Stellen zeigen. Kontrolliere mehrere Stücke, denn eine gleichmäßige Größe unterstützt ein gleichmäßiges Ergebnis. Wenn die Würfel bereits zerfallen, lassen sie sich später nur schwer auf dem Salat verteilen.
Was tun, wenn das Dressing zu kräftig schmeckt?
Verrühre das Dressing sorgfältig und probiere es, bevor du es mit Chicorée und Mandarinen mischst. Die Kombination aus Kürbiskernöl, Rapsöl, Zitronensaft, Apfelessig, Senf und Honig soll ausgewogen wirken. Schmecke deshalb mit Salz und Pfeffer behutsam ab.
Chicorée-Mandarinen-Salat mit Kürbis und Walnüssen
Gang: BeilageKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach4
Portionen20
Minuten25
Minuten300
kcal35
MinutenGerösteter Hokkaido-Kürbis ergänzt Chicorée und frische Mandarinenspalten. Ein mildes Dressing mit Kürbiskernöl rundet den Salat ab.
Zutaten
- Salat
3 Chicorée (etwa 450 g)
4 Mandarinen
300 g Hokkaido-Kürbis
80 g Walnusskerne
- Dressing und Kürbis
1 EL Kürbiskernöl
1 EL Rapsöl für das Dressing
1 TL Rapsöl für den Kürbis
1 EL Zitronensaft
1 TL Apfelessig
1 TL milder Senf
1 TL Honig
½ TL Salz
¼ TL schwarzer Pfeffer
Zubereitung
- Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Hokkaido-Kürbis waschen, entkernen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Mit 1 TL Rapsöl und einer Prise Salz mischen, auf einem Blech verteilen und 25 Minuten rösten, bis die Würfel weich und an den Kanten gebräunt sind.
- Den Chicorée waschen, gründlich trocken tupfen, den festen Strunk keilförmig herausschneiden und die Blätter in mundgerechte Streifen schneiden. Die Mandarinen schälen, in Spalten teilen und sichtbare weiße Fäden entfernen.
- Kürbiskernöl, 1 EL Rapsöl, Zitronensaft, Apfelessig, Senf und Honig verrühren. Mit dem übrigen Salz und dem Pfeffer abschmecken. Die Walnusskerne grob zerteilen.
- Chicorée und Mandarinenspalten vorsichtig mit dem Dressing vermengen. Den gerösteten Kürbis und die Walnüsse darauf verteilen und den Salat frisch servieren.
Hinweise
- Den Kürbis erst kurz vor dem Servieren auf dem Salat verteilen, damit die Chicoréeblätter knackig bleiben.








