Kürbis-Reibekuchen mit Apfelmus
Diese Kürbis-Reibekuchen verbinden den herzhaften Geschmack von Kartoffeln und Hokkaidokürbis mit fruchtigem Apfelmus. Die grob geriebenen Zutaten sorgen für eine rustikale Struktur, während Zwiebel, Pfeffer und Muskatnuss den Teig würzen.
Entscheidend ist, wie viel Feuchtigkeit du aus der Reibemasse entfernst und wie du die Kuchen in der Pfanne brätst. So können sie außen goldbraun werden und innen garen, ohne dass der Teig unnötig weich bleibt.
Kartoffeln und Hokkaido passend vorbereiten
Mehligkochende Kartoffeln passen gut in den Teig, weil sie sich beim Reiben mit dem Kürbis verbinden. Hokkaido bringt eine milde, leicht nussige Note mit. Seine Schale kann dranbleiben; wichtig ist, den Kürbis zu waschen und die Kerne zu entfernen. Grobes Reiben ergibt eine deutlich erkennbare, rustikale Struktur.
Auch die kleine Zwiebel wird grob gerieben. Dadurch verteilt sie sich im Teig, statt in größeren Stücken hervorzutreten. Achte darauf, Kartoffeln, Kürbis und Zwiebel gründlich auszudrücken: Die Flüssigkeit macht die Masse sonst feucht und erschwert das Braten. Ein sauberes Küchentuch hilft, das Gemüse zusammenzuhalten und kräftig auszuwringen.
Eine formbare Masse ohne überschüssige Flüssigkeit
Eier und Weizenmehl binden die ausgedrückten Raspel. Vermenge alles mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss, bis die Würzung gleichmäßig verteilt ist. Die Masse soll zusammenhalten, aber nicht von Flüssigkeit umgeben sein. Sammeln sich nach dem Vermengen Säfte am Schüsselboden, gieße sie vor dem Braten ab.
Lass die Masse nicht unnötig feucht in der Schüssel stehen: Flüssigkeit kann sich unten wieder sammeln. Wenn ein Kuchen beim Formen auseinanderfällt, prüfe zunächst, ob die Raspel ausreichend ausgedrückt wurden und die Masse gleichmäßig vermengt ist. Drücke jeden Fladen behutsam in eine gleichmäßige, eher dünne Form. So kann die Wärme bis in die Mitte gelangen, während die Oberfläche bräunt.

Goldbraun braten und die Apfelnote abstimmen
Erhitze das Sonnenblumenöl bei mittlerer Hitze. Ist die Pfanne zu heiß, kann die Außenseite rasch dunkel werden, bevor der Reibekuchen innen durchgegart ist. Bei zu geringer Hitze bräunt er langsamer. Brate die Kuchen in Durchgängen und überfülle die Pfannen nicht; so bleibt Platz zum Wenden und die Fladen behalten ihre Form.
Für das Apfelmus werden säuerliche Äpfel mit Wasser, Zitronensaft und Zucker weich geköchelt. Die Säure der Äpfel gibt einen frischen Gegenpol zum würzigen Kartoffel-Kürbis-Teig. Da die Äpfel unterschiedlich süß sein können, ist der Zucker in der Rezeptkarte an ihre Süße angepasst. Stampfe die weichen Äpfel grob, wenn du noch Stückchen im Mus möchtest; stärkeres Zerdrücken ergibt eine feinere Konsistenz.
Häufige Fragen
Warum werden meine Reibekuchen weich statt knusprig?
Oft steckt noch zu viel Flüssigkeit in den Raspeln oder in der Schüssel. Drücke Kartoffeln, Kürbis und Zwiebel gründlich aus und gieße angesammelte Flüssigkeit ab. Auch eine nicht überfüllte Pfanne und eine gleichmäßige Bräunung helfen dabei, dass die Oberfläche Farbe bekommt.
Kann die Schale am Hokkaidokürbis bleiben?
Ja. Beim Hokkaido kann die Schale dranbleiben. Wasche den Kürbis, entferne die Kerne und schneide ihn in Stücke, bevor du ihn grob reibst. So wird er direkt mit Kartoffeln und Zwiebel Teil der Reibemasse.
Wie bleibt das Apfelmus stückig?
Zerdrücke die weich gekochten Äpfel nur grob mit einem Kartoffelstampfer. Wenn du sie stärker stampfst, wird das Mus feiner. Säuerliche Äpfel bringen Frische; wie viel Zucker passt, hängt davon ab, wie süß die Äpfel sind.
Kürbis-Reibekuchen mit Apfelmus
Gang: HauptgerichtKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach4
Portionen20
Minuten31
Minuten490
kcal36
MinutenKartoffeln und Hokkaidokürbis werden zu goldbraunen Reibekuchen gebraten und mit grob gestampftem Apfelmus serviert. Das Rezept ergibt vier Portionen.
Zutaten
- Apfelmus
1 kg säuerliche Äpfel
100 ml Wasser
1 EL Zitronensaft
1–2 EL Zucker, je nach Süße der Äpfel
- Reibekuchen
500 g mehligkochende Kartoffeln
500 g Hokkaidokürbis
1 kleine Zwiebel
2 Eier
60 g Weizenmehl
1 TL Salz
½ TL frisch gemahlener Pfeffer
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
4 EL Sonnenblumenöl zum Braten
Zubereitung
- Apfelmus
- Äpfel schälen, vierteln, entkernen und würfeln. Mit Wasser, Zitronensaft und Zucker in einen Topf geben und zugedeckt bei mittlerer bis niedriger Hitze etwa 15 Minuten weich köcheln lassen. Währenddessen den Reibekuchenteig vorbereiten.
- Reibekuchen
- Kartoffeln und Zwiebel schälen. Den Kürbis waschen, in Stücke schneiden und die Kerne entfernen; die Schale kann beim Hokkaido dranbleiben. Kartoffeln, Kürbis und Zwiebel grob reiben. Die geriebenen Zutaten in einem sauberen Küchentuch gründlich ausdrücken.
- Die geriebenen Zutaten mit Eiern, Mehl, Salz, Pfeffer und Muskatnuss vermengen. Falls sich Flüssigkeit am Schüsselboden sammelt, diese vor dem Braten abgießen.
- Apfelmus
- Die weichen Äpfel mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken und den Topf vom Herd nehmen.
- Braten und servieren
- Je 1 EL Sonnenblumenöl in zwei großen Pfannen bei mittlerer Hitze erhitzen. Aus der Masse acht etwa 1 cm dicke Reibekuchen formen und in zwei Durchgängen braten, je zwei pro Pfanne. Jeden Reibekuchen etwa 4 Minuten pro Seite braten, bis er goldbraun und durchgegart ist. Für den zweiten Durchgang das restliche Öl verwenden. Mit dem Apfelmus servieren.
Hinweise
- Gründliches Ausdrücken der geriebenen Zutaten reduziert überschüssige Feuchtigkeit und erleichtert das Braten.
- Für ein feineres Apfelmus die weichen Äpfel mit einer Gabel oder einem Stampfer stärker zerdrücken.








