Goldbraune Kürbis-Florentiner mit Mandeln und Orangeat

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Diese goldbraunen Kürbis-Florentiner verbinden die knusprige Art eines Mandelgebäcks mit dem herzhaften Charakter traditioneller Kürbisgerichte. Hokkaidokürbis und Bergkäse geben den dünnen Talern eine würzige Grundlage, während Orangeat einen fruchtigen Akzent setzt.

Die Beilage passt in die herzhafte Kürbisküche wie bei Oma: vertraute Zutaten, sorgfältig verarbeitet und mit einer ausgewogenen Mischung aus milden, süßen und würzigen Noten. Entscheidend für das Ergebnis sind gut ausgedrückter Kürbis und eine gleichmäßig dünn verstrichene Masse.

Wie Kürbis, Käse und Orangeat zusammenpassen

Hokkaidokürbis bringt eine milde, leicht süßliche Note mit, die gut zu den Mandelblättchen passt. Fein geriebener Bergkäse setzt dazu einen kräftigen, würzigen Gegenpol. Das Orangeat ergänzt die Mischung mit fruchtigen Akzenten, sodass die Taler weder wie ein gewöhnliches Käsegebäck noch wie ein süßer Florentiner wirken.

Butter und Sahne bilden die geschmeidige Grundlage. Honig und Zucker runden sie ab; das Mehl hilft, die Masse zusammenzuhalten. Salz und geräuchertes Paprikapulver geben dem Ganzen eine herzhafte Würzung. Das Paprikapulver sollte dabei die übrigen Aromen begleiten, statt den Kürbis und den Käse zu überdecken.

Warum der Kürbis gut ausgedrückt werden muss

Fein geriebener Kürbis gibt beim Backen Feuchtigkeit ab. Drückst du ihn im sauberen Küchentuch gründlich aus, bleibt die Masse besser formbar und die Florentiner können gleichmäßiger backen. Überschüssige Flüssigkeit würde die Mischung weicher machen und es erschweren, flache Taler zu verstreichen.

Die warme Butter-Sahne-Mischung löst den Zucker und verbindet die Grundlage, bevor das Mehl eingerührt wird. Nimm den Topf dafür vom Herd, ehe du die übrigen Zutaten unterhebst. So lässt sich alles zu einer gleichmäßigen Masse vermengen, ohne die Kürbisraspel, Mandeln, das Orangeat und den Käse unnötig zu zerdrücken.

Goldbraune Kürbis-Florentiner mit Mandeln und Orangeat

Dünne Taler für eine gleichmäßige Bräunung

Setze die Masse mit Abstand auf das Backpapier und verstreiche jeden Taler möglichst gleichmäßig dünn. Sind die Ränder deutlich dünner als die Mitte, bräunen sie schneller; bleibt die Mitte dick, kann sie noch weich sein, während außen bereits Farbe entsteht. Eine einheitliche Form hilft, dass die Florentiner gemeinsam goldbraun werden.

Da auf zwei Einschubebenen gebacken wird, werden die Bleche während des Backens getauscht. So erhalten beide Ebenen vergleichbare Bedingungen. Achte beim Herausnehmen auf die goldbraune Farbe, denn die Florentiner sollen knusprig backen, ohne zu dunkel zu werden. Die genaue Ofeneinstellung und Backdauer stehen in der Rezeptkarte.

Beim Abkühlen werden sie fest

Direkt aus dem Ofen sind die Florentiner noch weich und empfindlich. Lass sie zunächst auf dem Blech fest werden und löse sie erst danach vorsichtig. Hebst du sie zu früh an, können die dünnen Taler brechen oder sich verformen.

Sind sie stabil, kannst du sie auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen. So bleibt ihre flache Form erhalten. Behandle sie dabei behutsam, denn die Kombination aus Mandelblättchen, Kürbis und Käse macht sie mürbe und knusprig zugleich.

Häufige Fragen

Warum wird die Masse vor dem Backen flach gestrichen?

Die Florentiner sollen als dünne Taler gleichmäßig bräunen. Verstreiche die Masse deshalb möglichst einheitlich: Eine dicke Mitte braucht länger als ein dünner Rand und kann weich bleiben, während außen schon kräftige Farbe entsteht.

Woran erkenne ich, dass die Florentiner fertig gebacken sind?

Orientiere dich an der goldbraunen Farbe und an der Backdauer in der Rezeptkarte. Direkt nach dem Backen sind die Taler noch weich. Ihre endgültig festere Konsistenz bekommen sie erst beim Abkühlen.

Wann lassen sich die Florentiner vom Blech lösen?

Lass sie nach dem Backen erst auf dem Blech fest werden. Direkt aus dem Ofen sind die dünnen Taler empfindlich und können beim Anheben brechen. Danach kannst du sie vorsichtig auf ein Kuchengitter legen.

Goldbraune Kürbis-Florentiner mit Mandeln und Orangeat

Rezept von Gisela Arnold
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Gang: BeilageKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

20

Minuten
Garzeit

15

Minuten
Kalorien

405

kcal
Gesamtzeit

50

Minuten

Dünne Florentiner mit Mandelblättchen, Orangeat und Hokkaidokürbis werden goldbraun gebacken und mit Bergkäse und geräuchertem Paprikapulver herzhaft abgerundet.

Zutaten

  • 50 g Hokkaidokürbis, fein gerieben

  • 40 g Butter

  • 2 EL Sahne

  • 20 g Honig

  • 25 g Zucker

  • 15 g Mehl

  • 125 g Mandelblättchen

  • 35 g Orangeat, fein gewürfelt

  • 30 g Bergkäse, fein gerieben

  • 1 Prise Salz

  • 1 Prise geräuchertes Paprikapulver

Zubereitung

  • Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Den geriebenen Kürbis in einem sauberen Küchentuch gut ausdrücken.
  • Butter, Sahne, Honig und Zucker in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen, bis sich der Zucker gelöst hat und die Mischung kurz aufkocht. Den Topf vom Herd nehmen und das Mehl einrühren.
  • Kürbis, Mandelblättchen, Orangeat und Bergkäse unterheben. Mit Salz und geräuchertem Paprikapulver würzen.
  • Je einen gehäuften Teelöffel der Masse mit Abstand auf die beiden Bleche setzen und zu etwa 5 cm großen, flachen Talern verstreichen. Die Bleche auf zwei Einschubebenen einschieben und die Florentiner 12 Minuten goldbraun backen. Nach 6 Minuten die Position der Bleche tauschen.
  • Die Florentiner 5 Minuten auf den Blechen fest werden lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.

Hinweise

  • Die Florentiner sind direkt aus dem Ofen noch weich und werden beim Abkühlen fester; deshalb erst nach einigen Minuten vom Blech lösen.

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